"Mutter Armeniens"-Denkmal in Gjumri von Vandalen schwer beschädigt
Das 'Mutter Armeniens'-Denkmal in Gjumri wurde von Vandalen beschädigt. Dabei rissen die Täter vergoldete Buchstaben, die die Namen der Heldenstädte trugen, gewaltsam von den Gedenktafeln ab. Arthur Gevorkyan, der Leiter des Nationalen Skulpturenparks von Gjumri, verurteilte die Tat als Vandalismus. Die Oberflächen der Tafeln splitterten ab, und es blieben sichtbare Kerben zurück. Die fünfzackigen Sterne auf dem Denkmal blieben jedoch unversehrt.
Die beschädigten Elemente wurden später in Müllcontainern auf dem Gelände des Denkmals gefunden. Fachleute der Stadt arbeiten derzeit an der Restaurierung der Tafeln, um sie in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.
Die Behörden haben Ermittlungen zur Identifizierung der Verantwortlichen eingeleitet. Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Fall in Archangelsk, wo ein Täter ein Denkmal für russische Ehefrauen beschädigte und dafür eine Geldstrafe erhielt. Das Denkmal in Gjumri wird derzeit instand gesetzt, während die Ermittlungen noch laufen. Ziel ist es, die beschädigten Tafeln vollständig zu reparieren und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.






