Über 112.000 Raser auf der Wolfsburger Straße – trotz Bußgeldern ungebremst
Lotta BrandtÜber 112.000 Raser auf der Wolfsburger Straße – trotz Bußgeldern ungebremst
Raserdelikte in der Wolfsburger Straße bleiben 2025 hartnäckig hoch – über 112.000 Verstöße registriert
Obwohl die Gesamtzahl der Verkehrsverstöße in der Wolfsburger Straße 2025 leicht gegenüber dem Vorjahr zurückging, blieben Geschwindigkeitsüberschreitungen mit mehr als 112.000 Fällen auf störend hohem Niveau. Bußgelder und Strafen summierten sich dabei auf knapp 5,75 Millionen Euro.
Zu den extremsten Fällen zählten Fahrer, die in einer 50er-Zone 131 km/h erreichten, sowie Tausende Rotlichtverstöße und massive Tempoverschreitungen auf wichtigen Verkehrsadern.
Insgesamt verzeichnete die Wolfsburger Straße im vergangenen Jahr 157.469 Verkehrsverstöße – ein leichter Rückgang um etwa 2.000 Fälle im Vergleich zu 2024. Allein auf Geschwindigkeitsüberschreitungen entfielen 112.980 Verstöße, fast identisch mit dem Vorjahreswert und deutlich über dem Niveau von 2023. Diese Vergehen führten zu 12.675 Bußgeldbescheiden und 407 Fahrverboten.
Die fest installierten Blitzer an der Kreuzung St.-Annen erfassten 10.694 Raser und 1.919 Rotlichtsünder. In 133 Fällen fuhren Autofahrer erst eine volle Sekunde nach dem Umschalten auf Rot in die Kreuzung ein – mit entsprechenden höheren Strafen und Führerscheinentzügen als Folge.
Der schwerwiegendste Tempoverstoß ereignete sich auf der Heinrich-Nordhoff-Straße, wo ein Fahrer in einer 50er-Zone 131 km/h fuhr. Weitere gefährliche Vorfälle umfassten 125 km/h auf der Braunschweiger Straße, 121 km/h auf der Wolfsburger Landstraße und 83 km/h auf dem Schlesierweg – wo lediglich Tempo 30 gilt. Zwar wurden keine Namen genannt, doch auch bei den bundesweiten Blitzermarathons registrierten die Behörden extreme Überschreitungen von 89 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit in Niedersachsen und 83 km/h in Berlin.
Die meisten Geschwindigkeitsverstöße konzentrierten sich auf die Braunschweiger Straße (14.462 Fälle), die Heßlinger Straße (9.391) und die Berliner Brücke (8.109).
Die Gesamtbußgelder für 2025 beliefen sich auf etwa 5,74 Millionen Euro – ein Spiegelbild der anhaltenden Raserei und Rotlichtverstöße. Trotz des leichten Rückgangs bei den Verkehrsdelikten insgesamt bleiben extreme Verstöße und Wiederholungstäter ein Risiko auf der Wolfsburger Straße. Die Behörden kündigten für das kommende Jahr verschärfte Kontrollen in besonders gefährdeten Bereichen an.
