Trump ignoriert NCAA-Meisterinnen – Foto löst Empörung aus
Das Frauennnis-Team der University of Georgia besuchte nach dem Gewinn der NCAA-Meisterschaft im vergangenen Jahr das Weiße Haus. Nun hat ein Foto von diesem Ereignis nach seiner Veröffentlichung im Internet weitreichende Kritik ausgelöst.
Auf dem Bild ist die Mannschaft mit dem damaligen Präsidenten Donald Trump zu sehen – doch die Spielerinnen wirken von Trainern und Funktionären überspielt. Viele Nutzer in sozialen Medien wiesen schnell darauf hin, dass Trump den männlichen Betreuern die Hand schüttelte – nicht jedoch den Sportlerinnen selbst.
Der Besuch im Weißen Haus folgte auf den NCAA-Titelgewinn 2023. Aktuell kursieren erneut Fotos von der Veranstaltung und entfachen die Debatte über Trumps Umgang mit den Spielerinnen von Neuem.
Auf der Aufnahme steht der Präsident prominent neben dem Trainerstab, während die Athletinnen teilweise verdeckt sind. Beobachter merkten an, dass Trump die männlichen Mitarbeiter begrüßte, keiner der Spielerinnen jedoch die Hand reichte. Dieser Umstand zog scharfe Kritik von Tennislegenden und Fans gleichermaßen auf sich.
Martina Navratilova, eine bekannte Kritikerin der Trump-Regierung, kommentierte das Foto mit den Worten: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…" Die Tennisikone Rennae Stubbs, die einst Serena Williams trainierte, fügte hinzu: "Stell dir vor, er hätte den Spielerinnen die Hand gegeben – ach nein, das tat er ja nicht!" Ihre Reaktionen verstärkten den öffentlichen Aufschrei, viele warfen dem Präsidenten vor, die Leistung des Teams ignoriert zu haben.
Auch in sozialen Medien mehrten sich kritische Stimmen, die fragten, warum die Sportlerinnen in ihrem eigenen Moment der Anerkennung an den Rand gedrängt wurden. Die Kontroverse hat seitdem den eigentlichen Anlass – die Ehrung der Meistermannschaft – in den Hintergrund treten lassen.
Das Foto ist zum Kristallisationspunkt der Kritik geworden und zeigt, wie der Triumph des Teams durch das Verhalten des Präsidenten in den Schatten gestellt wurde. Navratilova und Stubbs, beide langjährige Gegner von Trumps Politik, unterstrichen die öffentliche Verärgerung.
Der Vorfall lässt viele zurück mit der Frage, wie die Athletinnen während eines Besuchs behandelt wurden, der eigentlich ihrer Leistung gelten sollte. Bisher gibt es weder vom Weißen Haus noch von der Universität eine offizielle Stellungnahme.






