04 April 2026, 04:15

Städtetag fordert dauerhaftes Bleiberecht für syrische Fachkräfte in Deutschland

Detailierte Stadtplan-Posterkarte von Bromberg, Deutschland, mit Straßen, Sehenswürdigkeiten, Gebäuden, Bäumen, einer Brücke und informativen Texten zur Geschichte und Attraktionen der Stadt.

Städtetag fordert dauerhaftes Bleiberecht für syrische Fachkräfte in Deutschland

Der Deutsche Städtetag fordert die Bundesregierung auf, syrischen Geflüchteten einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen – vorausgesetzt, sie arbeiten in Fachberufen und sind gut integriert. Dies soll selbst dann gelten, wenn sich die Lage in Syrien verbessert. Behördenvertreter betonen, dass eine solche Regelung sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern Planungssicherheit geben würde.

Rund 120.000 syrische Geflüchtete, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, arbeiten mittlerweile in Schlüsselbranchen. Dazu zählen die IT-Branche, das Gesundheitswesen und der Ingenieurbereich – Sektoren, die unter massivem Fachkräftemangel leiden. Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) bestätigen ihre zunehmend wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt.

Ein dauerhaftes Bleiberecht für diese Fachkräfte würde Deutschlands demografische Herausforderungen mildern. Angesichts einer alternden Bevölkerung und weniger junger Arbeitskräfte helfen qualifizierte Zuwanderer, kritische Lücken zu schließen. Aktualisierte Beschäftigungszahlen für 2026 stehen jedoch noch aus.

Die Entscheidung würde zudem Unternehmen und Geflüchteten klare langfristige Perspektiven bieten. Viele haben sich bereits eine Karriere und ein Leben in Deutschland aufgebaut und tragen so zur lokalen Wirtschaft bei. Eine offizielle Politikänderung würde die Unsicherheit über ihren künftigen Status beseitigen.

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Falls der Beschluss umgesetzt wird, würde er tausenden syrischen Arbeitnehmern in Deutschland eine gesicherte Position verschaffen. Ihre Fähigkeiten bleiben in Branchen, die händeringend Personal suchen, unverzichtbar. Die Maßnahme würde sowohl wirtschaftliche Notwendigkeiten als auch die seit 2015 erzielten Integrationsfortschritte widerspiegeln.

Quelle