SRG-Initiative: Gegner setzen mit Millionenbudget auf Wahlkampf-Offensive
Elias WernerSRG-Initiative: Gegner setzen mit Millionenbudget auf Wahlkampf-Offensive
Finanzierungsberichte für die Schweizer Abstimmungen am 8. März zeigen deutliche Unterschiede bei der finanziellen Unterstützung
Gegner der SRG-Initiative haben fast doppelt so viel Geld aufgebracht wie deren Befürworter, während andere Vorlagen ein gemischtes Bild bei den Finanzmitteln bieten. Die Zahlen verdeutlichen die unterschiedlichen Ressourcen, die hinter den zentralen politischen Auseinandersetzungen stehen.
Die SRG-Initiative hat bisher die höchsten Spenden eingeworben. Die Gegner verzeichneten 3,88 Millionen Schweizer Franken, wobei die SP-Partei und der Verein Souveräne Medien Schweiz zu den größten Geldgebern zählen. Die Befürworter hingegen meldeten 1,89 Millionen Franken, die vor allem von der IG SRG-Initiative „200 Franken sind genug“ stammen.
Bei der Klima-Fonds-Initiative verfügen die Gegner über einen finanziellen Vorsprung. Die genauen Summen wurden zwar nicht offengelegt, doch übertreffen sie die Mittel der Befürworter. Beim Individualbesteuerungsvorschlag verhält es sich umgekehrt: Hier haben die Befürworter mehr Geld mobilisiert als ihre Gegner.
Zum Bargeldvorschlag liegen keine Budgetangaben vor, sodass die finanzielle Unterstützung vor der Abstimmung unklar bleibt.
Am größten ist die Kluft bei der SRG-Initiative: Mit 3,88 Millionen gegenüber 1,89 Millionen Franken gehen die Gegner mit deutlich mehr Mitteln in die heiße Phase des Wahlkampfs. Die Finanzberichte bestätigen insgesamt eine ungleiche Verteilung der Mittel bei allen vier Vorlagen, über die am 8. März abgestimmt wird.






