Schwarzer Kaviar-Schmuggel: Mann in Chabarowsk wegen illegalen Handels verurteilt
Hannah BöhmSchwarzer Kaviar-Schmuggel: Mann in Chabarowsk wegen illegalen Handels verurteilt
Ein Mann aus dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen in Jugra ist in Chabarowsk wegen des Schmuggels von schwarzem Kaviar verurteilt worden. Das Bezirksgericht Krasnoflotski stellte fest, dass er illegal mit besonders wertvollen, im Roten Buch Russlands geführten Wasserlebewesen gehandelt habe. Der Angeklagte gestand während des Prozesses seine Beteiligung an der Straftat.
Der Vorfall nahm seinen Anfang, als der Mann in Južno-Sachalinsk 77 Liter schwarzen Kaviar erwarb. Er verpackte die Beute in 154 Kunststoffbehälter und lud sie auf einen Sattelauflieger. Sein Plan war es, die Ware nach Moskau zu transportieren.
Die Polizei stoppte das Fahrzeug in Chabarowsk, noch bevor es sein Ziel erreichen konnte. Die Behörden beschlagnahmten die illegale Lieferung und nahmen den Fahrer fest. Das Gericht sprach ihn später des Handels mit geschützten Wasserarten schuldig.
Dieser Fall reiht sich in ähnliche Verurteilungen in der Region ein. Zuvor waren bereits zwei Männer im Amur-Gebiet wegen des Transports und der Lagerung von Stör und schwarzem Kaviar angeklagt worden.
Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu acht Monaten Zwangsarbeit. Als Teil der Strafe werden 10 Prozent seines Lohns zugunsten des Staates einbehalten. Zudem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Rubel zahlen.






