RB 37 in Niedersachsen: Zugausfälle und Ersatzbusse sorgen für Fahrgast-Frust

Admin User
1 Min.
Ein Zug auf den Eisenbahnschienen mit Geländern und Brettern im Hintergrund, Lichter auf dem Dach und ein Himmel darüber, mit einem Boden darunter.

RB 37 in Niedersachsen: Zugausfälle und Ersatzbusse sorgen für Fahrgast-Frust

Das Vertrauen der Fahrgäste steht auf dem Spiel

Ein zweiter Sommer der Unzufriedenheit droht auf der Heide: LNVG kündigt dem Bahnbetreiber Start Niedersachsen Mitte neue Sanktionen an – während auf der Linie RB 37 weiterhin Busse fehlende Züge ersetzen.

Seit Mitte letzter Woche ist der Zugverkehr auf der Strecke RB 37 zwischen Verden und Uelzen eingestellt. Ersatzbusse bedienen nun die übliche Route, was für die Fahrgäste mit Verspätungen und überfüllten Fahrzeugen einhergeht. Grund für die Probleme ist ein Mangel an einsatzbereiten Zügen, der auf anhaltende Wartungsmängel zurückzuführen ist.

Das Netz Heidekreuz, betrieben von Start Niedersachsen Mitte – einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn – leidet seit Monaten unter Fahrzeugengpässen. Die aktuelle Störung erinnert an das Chaos des vergangenen Sommers, als Fahrpläne durcheinandergerieten und die Hauptverkehrszeiten überlastet waren. Die landeseigene Verkehrsbehörde LNVG bestätigte, dass die Wartungsprobleme die Ursache seien.

Die anhaltenden Störungen haben bei den Fahrgästen zu wachsender Verärgerung geführt, da sich die Ausfälle häufen und das Vertrauen in den Service schwindet. Bis die Wartungsprobleme behoben sind, müssen Reisende auf der RB 37 weiterhin auf Ersatzbusse ausweichen. Zwar will die LNVG mit ihrem Eingreifen weitere Zusammenbräche verhindern – eine dauerhafte Lösung ist jedoch noch nicht in Sicht.