Proteste beim Rhein-Derby: Warum Kölner und Leverkusener Fans das Stadion verließen

Admin User
2 Min.
Ein Stadion voller großer Menge, Banner und Stühle, mit einem Zaun unten und Treppen auf der linken Seite.

Polizei bestreitet: Keine Nackt-Kontrollen beim Rhein-Derby - Proteste beim Rhein-Derby: Warum Kölner und Leverkusener Fans das Stadion verließen

Polizei dementiert: Keine Entkleidungskontrollen beim Rhein-Derby

Polizei dementiert: Keine Entkleidungskontrollen beim Rhein-Derby

Polizei dementiert: Keine Entkleidungskontrollen beim Rhein-Derby

  1. Dezember 2025, 21:02 Uhr

Eine Polizeikontrolle an zwei Fans des 1. FC Köln vor dem Rhein-Derby gegen Bayer 04 Leverkusen hat für Aufsehen gesorgt. Der Vorfall, der sich am 13. Dezember 2025 ereignete, führte zu einem massenhaften Auszug der Kölner Anhänger als Protest. Später schlossen sich auch die Ultras von Leverkusen aus Solidarität dem Boykott an.

Beamte durchsuchten die beiden Köln-Fans im Rahmen routinemäßiger Einlasskontrollen vor dem Spiel. Die Behörden bestätigten, dass bei einer Person "passive Waffen" gefunden wurden, wiesen jedoch Vorwürfe einer Entkleidungskontrolle zurück. Dennoch verließen etwa 500 Mitglieder der aktiven Kölner Fanszene das Stadion noch vor Anpfiff.

In der ersten Halbzeit zogen auch die Leverkusener Ultras aus dem Stadion aus und zeigten sich damit solidarisch mit den protestierenden Köln-Anhängern. Sportdirektor Simon Rolfes von Bayer Leverkusen gab später an, überrascht von der Entscheidung der eigenen Fans gewesen zu sein, sich dem Boykott anzuschließen.

Unterdessen verliefen die üblichen Einlasskontrollen im Gästebereich laut Leverkusener Angaben ohne Zwischenfälle. Köln-Trainer Lukas Kwasniok bedauerte im Nachhinein das Fehlen der lautstarken Fangruppe während des gesamten Spiels.

Die Proteste trübten die Stimmung beim Rhein-Derby erheblich. Während die Kölner Fans das Spiel komplett boykottierten, verließen die Leverkusener Ultras das Stadion während der Partie. Der Vorfall wirft Fragen zu Polizeimaßnahmen bei Fußballveranstaltungen auf.