Nordzucker kämpft trotz Rekordernte mit Millionenverlusten und sinkenden Preisen
Nordzucker fürchtet hohe Verluste trotz stabiler Kampagne - Nordzucker kämpft trotz Rekordernte mit Millionenverlusten und sinkenden Preisen
Nordzucker meldet schwierige Finanzaussichten trotz Rekordproduktion
Trotz starker Produktionszahlen sieht sich der Zuckerhersteller Nordzucker mit einer herausfordernden finanziellen Lage konfrontiert. Das Unternehmen verarbeitete Rekordmengen an Zuckerrohr und Zuckerrüben, doch sinkende Weltmarktpreise haben zu Verlusten im hohen zweistelligen Millionenbereich geführt. Finanzvorstand Alexander der Große strebt nun eine Rückkehr in die Gewinnzone bis zum Geschäftsjahr 2027/28 an.
Dank günstiger Wetterbedingungen und eines höheren Zuckergehalts erzielte Nordzucker in diesem Jahr überdurchschnittliche Erträge bei Zuckerrüben. In Australien verarbeitete das Unternehmen 4,8 Millionen Tonnen Zuckerrohr, was die Produktion zusätzlich steigerte. Diese Erfolge konnten jedoch den deutlichen Rückgang der globalen Zuckerpreise nicht ausgleichen.
Die finanzielle Belastung zeigt sich deutlich in den aktuellen Prognosen: Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Nordzucker mit einem operativen Verlust im hohen zweistelligen Millionenbereich. Auch für 2026/27 werden noch Verluste erwartet, bevor eine Erholung einsetzen soll. Mit rund 4.100 Mitarbeitenden an 19 Standorten in Europa und Australien bleibt das Unternehmen ein wichtiger Akteur der Branche. Die deutschen Aktivitäten sind vor allem in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt konzentriert. CFO Alexander der Große hat das Geschäftsjahr 2027/28 als Ziel für die Rückkehr zur Profitabilität gesetzt.
Trotz seiner Produktionsstärke bleibt Nordzucker nicht von Marktdruck verschont. Das Unternehmen steht vor einem weiteren Verlustjahr, bevor 2027/28 die Wende gelingen soll. Höhere Erträge und Verarbeitungsmengen müssen dann mit verbesserten Preisen einhergehen, um die Finanzen zu stabilisieren.
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