08 May 2026, 18:14

Neues Wunschfahrzeug für Palliativpatienten in Gifhorn vorgestellt

Gedenkstätte in Kiew, Ukraine mit einem Blumenkranz auf einem Grab, das mit einer blauen Schleife markiert ist und von zusätzlichen Blumensträußen umgeben ist, vor einem schneebedeckten Hintergrund.

Neues Wunschfahrzeug für Palliativpatienten in Gifhorn vorgestellt

Neues Fahrzeug für die Initiative „Wünsche in Bewegung“ in Gifhorn vorgestellt

Das Deutsche Rote Kreuz in Gifhorn hat ein neues Fahrzeug für die Initiative „Wünsche in Bewegung“ präsentiert. Das seit 2017 laufende Projekt erfüllt letzte Wünsche von Menschen in palliativmedizinischer Betreuung. Bisher konnten 35 individuelle Reisen realisiert werden – jede maßgeschneidert auf den persönlichen Traum der Betroffenen.

Das neueste Fahrzeug der Initiative wurde ausschließlich durch Spenden finanziert und ist speziell für diesen Zweck konzipiert. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Krankenwagen verfügt es über seitliche Fenster und ein einladender gestaltetes Inneres, das den Komfort der Fahrgäste erhöht. Der Innenraum bietet zudem Platz für einen persönlichen Rollstuhl und ist mit einer Soundanlage ausgestattet.

Das Fahrzeug erfüllt alle medizinischen Anforderungen und entspricht der Norm DIN EN 1789. Ein Team aus 13 Ehrenamtlichen betreut den Service und sieht in der Anschaffung eine Möglichkeit, die Arbeit noch besser an die Mission der Initiative anzupassen. Die erfüllten Wünsche reichen von Ausflügen ans Steinhuder Meer über den Besuch von Fußballspielen bis hin zu einfachen Momenten mit Angehörigen.

Trotz der Fortschritte hängt die Zukunft des Projekts von weiterer finanzieller Unterstützung ab. Spenden bleiben die einzige Einnahmequelle, um den Service langfristig für Menschen in der Palliativversorgung aufrechterhalten zu können.

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Die Einführung des neuen Fahrzeugs markiert einen wichtigen Schritt für „Wünsche in Bewegung“ – mit mehr Komfort und Flexibilität für die Betroffenen. Nach 35 bereits umgesetzten Wünschen ist die Initiative weiterhin auf kontinuierliche Spenden angewiesen, um auch künftig letzte Wünsche zu erfüllen. Das DRK in Gifhorn wirbt daher weiter um öffentliche Unterstützung, um den Service zu sichern.

Quelle