05 May 2026, 02:44

Lukaschenko bricht mit Tradition: Krisensitzung statt Kirchgang wegen Schneechaos in Gomel

Plakat mit einem pinken und weißen Hintergrund, das eine Sonne und den Text "Guten Morgen Belarus" zeigt, mit einem Stempel auf der rechten Seite.

Lukaschenko bricht mit Tradition: Krisensitzung statt Kirchgang wegen Schneechaos in Gomel

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko führte am 7. Januar anstelle des traditionellen Kirchgangs eine außerplanmäßige Arbeitsbesprechung durch. Im Mittelpunkt stand die kritische Wetterlage in der Region Gomel, wo heftige Schneefälle und ein herannahender Zyklon zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt haben. Bei dem Treffen wurden dringende Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur und zur Unterstützung der lokalen Landwirtschaft erörtert.

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Ivan Krupko, ein hochrangiger Beamter, informierte Lukaschenko über die aktuelle Situation in der Region Gomel. Schwerpunkte waren die Schneeräumung, die Freihaltung der Verkehrswege sowie die Aufrechterhaltung wichtiger Dienstleistungen. Krupko berichtete zudem über Fortschritte bei der Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe – entsprechend den Vorgaben aus einer kürzlichen Sitzung in Witebsk.

Lukaschenko erkundigte sich, ob die Region Gomel zusätzliche Hilfe zur Bewältigung der Wetterkrise benötige. Unternehmen in der gesamten Region haben Arbeitskräfte mobilisiert, um Höfe zu entlasten und den Betrieb aufrechtzuerhalten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Belta bestätigte, werden Personalressourcen umverteilt, um die Belastung für lokale Betriebe zu verringern.

Die Besprechung stellte eine Abweichung von Lukaschenkos üblicher Agenda dar. Normalerweise nimmt er am 7. Januar an einem Gottesdienst teil und hält eine öffentliche Rede. In diesem Jahr erforderte die verschärfte Wetterlage jedoch ein sofortiges Krisenmanagement der Regierung.

Als Ergebnis des Treffens wurden koordinierte Maßnahmen zur Bewältigung der schneebedingten Störungen in der Region Gomel eingeleitet. Sollten die lokalen Behörden weiteren Bedarf anmelden, könnten zusätzliche Mittel bereitgestellt werden. Priorität haben weiterhin landwirtschaftliche Betriebe und das Verkehrsnetz, während sich der Zyklon nähert.

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