Lebenslange Haft für Mord, Vergiftung und brutale Raubüberfälle in Niedersachsen
Hannah BöhmRäuberischer Mord im Schrebergarten: Lebenslange Haft für 68-Jährigen in Niedersachsen - Lebenslange Haft für Mord, Vergiftung und brutale Raubüberfälle in Niedersachsen
Ein 68-jähriger Mann ist wegen Mordes an einem Freund während eines Raubüberfalls in Hameln, Niedersachsen, zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht stufte die Tat als besonders schwer ein – eine Freilassung auf Bewährung ist damit ausgeschlossen. Zudem wurde er wegen der Vergiftung eines Bekannten sowie des Raubs an einer älteren Frau schuldig gesprochen.
Der Angeklagte wurde des Mordes in Verbindung mit Raub für schuldig befunden, nachdem er einen Freund in einem Kleingarten erschossen hatte, um dessen Geldbörse zu stehlen. Ein Zeuge entdeckte später die Leiche; die Polizei nahm den Verdächtigen etwa fünf Wochen nach der Tat fest.
Derselbe Mann wurde außerdem wegen schweren Raubes und schwerer Körperverletzung verurteilt. In Emmerthal hatte er einen Bekannten vergiftet, wobei die genauen Umstände des Angriffs im Prozess nicht vollständig offengelegt wurden. Ein weiteres Urteil betraf den gewaltsamen Raubüberfall auf eine 77-jährige Frau in deren Wohnung in Emmerthal, wofür er zunächst zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt wurde – eine Strafe, die später in die lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes einbezogen wurde.
Der Verurteilte muss nun eine lebenslange Haftstrafe ohne Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung verbüßen. Das Urteil spiegelt die Schwere seiner Taten wider, zu denen Mord, Vergiftung und gewaltsame Raubüberfälle zählen. Mit der Verurteilung endet ein Fall, der mehrere schwere Straftaten in Niedersachsen umfasste.