04 May 2026, 01:01

Kubicki will FDP mit Zehn-Prozent-Ziel zurück an die Spitze führen

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Kubicki will FDP mit Zehn-Prozent-Ziel zurück an die Spitze führen

Wolfgang Kubicki, stellvertretender Vorsitzender der FDP, hat klare Ziele für die Zukunft seiner Partei formuliert. Der Politiker strebt mindestens zehn Prozent der Wählerstimmen bei künftigen Wahlen an und will den Einfluss der Liberalen wiederherstellen – nach einer Phase der Schwäche und interner Zweifel. Kubicki hatte zu Beginn des Jahres noch öffentlich infrage gestellt, ob die FDP überhaupt eine Zukunft habe. Doch im Mai gab er bekannt, für den FDP-Vorsitz kandidieren zu wollen, um die Partei neu auszurichten. Als Begründung verweist er auf frühere Erfolge wie 2017 mit 10,7 Prozent und 2021 mit 11,4 Prozent der Stimmen. Diese zweistelligen Ergebnisse bezeichnet er als Mindestmaß für den Erfolg der Liberalen.

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Der stellvertretende Parteichef übt scharfe Kritik an der aktuellen Regierung. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) wirft er vor, eine inkompetente Finanzpolitik zu betreiben. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) greift er an: Dessen Reden stünden im Widerspruch zu seiner tatsächlichen Politik. Trotz dieser Vorwürfe geht Kubicki davon aus, dass CDU/CSU und SPD unabhängig von den Umständen an der Macht bleiben werden.

Gleichzeitig warnt der FDP-Politiker vor den größten Herausforderungen Deutschlands. Der sinkende Wohlstand und der jährliche Verlust von 120.000 bis 150.000 Industriearbeitsplätzen seien alarmierende Entwicklungen, die dringend politisches Handeln erforderten. Mit seinen Forderungen nach einer Rückkehr zu zweistelligen Wahlergebnissen setzt Kubicki die FDP unter Druck. Gleichzeitig positioniert er sich als kritische Stimme gegen die aktuelle Regierungspolitik – und will die Liberalen als gestaltende Kraft im politischen Diskurs zurückbringen.

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