Josip Stanišić: Vom Leihspieler zur Bayern-Säule unter Kompany
Josip Stanišić hat sich in dieser Saison zu einem der verlässlichsten Spieler des FC Bayern München entwickelt. Seine rasante Entwicklung unter dem offensiv ausgerichteten System von Trainer Vincent Kompany hat ihn zu einem unverzichtbaren Stammspieler gemacht. Selbst Ivica Olić, eine Bayern-Legende und aktueller U21-Trainer Kroatiens, gibt zu, dass sein Aufstieg alle Erwartungen übertroffen hat.
Sein Debüt in Bayerns Profimannschaft gab Stanišić im März 2023, als er in fünf Einsätzen einen Torvorbereitung beisteuerte und mit dem Team den Meistertitel in der Bundesliga sicherte. Doch der eigentliche Durchbruch gelang ihm in der Leihe bei Bayer Leverkusen in der Saison 2023/24. Dort bestritt er 33 Partien, erzielte zwei Tore und legte fünf weitere auf – und half Leverkusen damit, ungeschlagen die Bundesliga zu gewinnen sowie den DFB-Pokal zu holen.
Nach seiner Rückkehr zum FC Bayern in der Spielzeit 2024/25 festigte er schnell seinen Platz in der Startelf. Bis März 2026 hatte er bereits über 25 Einsätze absolviert, drei Tore geschossen und in dieser Saison allein an sechs Ligatreffern mitgewirkt. Seine Konstanz und Anpassungsfähigkeit übertreffen seine früheren Leistungen – selbst seine starke Zeit in Leverkusen. Sportdirektor Christoph Freund hob seine Vielseitigkeit und körperliche Robustheit als entscheidende Faktoren für Bayerns Erfolg hervor.
Olić, der Stanišić' Entwicklung seit dessen Debüt für die kroatische Nationalmannschaft 2022 verfolgt, lobte dessen Fortschritte. Unter Kompanys taktischer Führung hat sich der Verteidiger entfaltet und trägt maßgeblich dazu bei, dass der FC Bayern die Tabellenführung in der Bundesliga verteidigt und tief in die Champions League vordringt.
Die Wandlung Stanišić' vom Ergänzungsspieler zu einer Schlüsselfigur in Bayerns Abwehr ist beeindruckend. Während der Rekordmeister kurz davorsteht, eine neue Torrekordmarke aufzustellen, haben seine Leistungen in Offensive und Defensive seine Position gefestigt. Seine Form kommt auch der kroatischen Nationalmannschaft zugute und unterstreicht seinen Wert auf Vereinsebene wie im internationalen Fußball.






