26 March 2026, 22:16

Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum vernetzte Fahrzeuge trotz neuer IT-Regeln gefährdet bleiben

Schwarz-weißes Icon eines Elektroautos, das in eine Stromleitung eingesteckt ist.

Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum vernetzte Fahrzeuge trotz neuer IT-Regeln gefährdet bleiben

Vernetzte Autos unterliegen nun strengeren IT-Sicherheitsvorschriften – doch Risiken bleiben

Obwohl die Technologie das Fahren sicherer gemacht hat, nehmen die Cyberbedrohungen – insbesondere für Elektrofahrzeuge – weiter zu. Experten warnen, dass Hacker nach wie vor Software-Schwachstellen ausnutzen könnten, um ganze Fahrzeugflotten zu manipulieren.

Vor fünfzehn Jahren war die Cybersicherheit von Autos noch deutlich schwächer als heute. Klare Vorschriften regeln nun den IT-Schutz moderner Fahrzeuge und haben viele Sicherheitslücken geschlossen. Dennoch können Kriminelle weiterhin Software-Schnittstellen angreifen, um in die Fahrzeugsysteme einzudringen.

Vernetzte Funktionen wie Assistenzsysteme haben das Unfallrisiko deutlich verringert. Doch Elektroautos bleiben besonders anfällig für Angriffe. Schwachstellen in Programmierschnittstellen (APIs) – etwa durch unzureichende Authentifizierung oder freigegebene Fahrzeug-Identifikationsnummern – ermöglichen unbefugten Zugriff und bergen erhebliche Gefahren. Ein einziger Sicherheitsvorfall könnte Hackern erlauben, Funktionen wie die Heizung in tausenden E-Autos aus der Ferne auf maximale Leistung zu schalten und die Batterien komplett zu entladen.

Die Sicherheitsbranche arbeitet branchenübergreifend an der Bekämpfung der verbleibenden Risiken. Zwar sind dokumentierte Angriffe auf Elektroautos über API-Schwachstellen bisher noch nicht weit verbreitet, doch die Zahl solcher Bedrohungen könnte bis 2026 um 380 Prozent ansteigen.

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Stärkere Sicherheitsmaßnahmen haben vernetzte Autos zwar sicherer gemacht, doch die Cyberrisiken sind nicht verschwunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Unfallzahlen sinken, bleibt höher als die Gefahr zunehmender Hackerangriffe. Dennoch überwachen Hersteller und Experten weiterhin potenzielle Schwachstellen, um Fahrer vor großflächigen Störungen zu schützen.

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