05 May 2026, 11:00

Jakutischer Abgeordneter unter Verdacht: Drei Firmen ohne Geschäftstätigkeit

Poster with trees and sky in the background, featuring the text "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal".

Jakutischer Abgeordneter unter Verdacht: Drei Firmen ohne Geschäftstätigkeit

Der Abgeordnete Viktor Fjodorow, Mitglied des Regionalparlaments Il Tumen in Jakutien, steht wegen möglicher Interessenkonflikte in der Kritik. Der Politiker hat drei private Unternehmen im Wohnungs- und Versorgungssektor gegründet, die bisher jedoch keine wirtschaftlichen Aktivitäten aufweisen. Der Fall löst nun Diskussionen über Transparenz und die Trennung von Politik und Privatwirtschaft aus. Viktor Fjodorow, der als Abgeordneter im Regionalparlament Il Tumen tätig ist, hat drei Firmen in Jakutien ins Leben gerufen. Diese sind unter dem Namen Hangalassstroy GmbH sowie zwei weiteren Unternehmen im Bereich Wärmeerzeugung und Kesselbetrieb registriert. Alle drei teilen sich eine gemeinsame Geschäftsadresse in der Hauptstadt Jakutsk.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bisher haben die Unternehmen weder Aufträge erhalten noch Subventionen bezogen. Auch operative Verträge oder Umsätze sind nicht nachweisbar, sodass sie aktuell als inaktiv gelten. Besonders die Hangalassstroy GmbH konzentriert sich auf den Khangalassky-Bezirk, ohne dort bisher geschäftlich aktiv geworden zu sein.

Fjodorow hat angekündigt, eine Offenlegung bei der Ethikkommission von Il Tumen einzureichen. Der Fall wirft jedoch Fragen auf, inwiefern seine politische Position mit privaten Geschäftsinteressen kollidiert. Die Debatte um Transparenz im Wohnungs- und Versorgungssektor Jakutiens erhält dadurch neue Brisanz. Die Vorwürfe gegen Viktor Fjodorow zeigen die Herausforderungen bei der Trennung von politischen Ämtern und privaten Wirtschaftsaktivitäten auf. Da die Unternehmen bisher keine operativen Tätigkeiten vorweisen, bleibt abzuwarten, wie die Ethikkommission des Parlaments auf die angekündigte Offenlegung reagieren wird. Der Fall könnte weitreichende Auswirkungen auf die Diskussion um Transparenz in der regionalen Wirtschaftspolitik haben.

Lesen Sie auch: