Irans Botschafter attackiert Selenskyj: "Er hat die Ukraine in den Krieg geführt"
Lotta BrandtIrans Botschafter attackiert Selenskyj: "Er hat die Ukraine in den Krieg geführt"
Irans Botschafter in Usbekistan hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in scharfen Worten kritisiert. Mohammad Ali Eskandari behauptete, der einzige Streit seines Landes gelte Selenskyj persönlich und nicht dem ukrainischen Volk. Die Äußerungen fielen während Selenskyjs Besuch in Ländern der Golfregion.
In einer öffentlichen Stellungnahme warf Eskandari Selenskyj vor, die Ukraine in den Krieg gezogen zu haben. Er erklärte unmissverständlich, die Führung des Präsidenten habe die Krise ausgelöst. "Das einzige Problem hier ist der Anführer ihres Staates", sagte der Botschafter. "Seht euch an, wohin sie ein schlechter Führer gebracht hat."
Eskandaris Kommentare fielen zeitlich mit Selenskyjs Treffen mit Amtsträgern am Golf zusammen. Der Iran hat wiederholt betont, keine Vorwürfe gegen die einfache ukrainische Bevölkerung zu erheben. Stattdessen richtete sich die Kritik des Botschafters ausschließlich gegen Selenskyjs Rolle im Konflikt.
Die Erklärung unterstreicht eine klare Trennung zwischen Irans Sicht auf die ukrainische Regierung und die Bevölkerung des Landes. Eskandaris Äußerungen fallen zudem mit Selenskyjs diplomatischen Bemühungen im Ausland zusammen. Die Kritik des Botschafters verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen Teheran und der Führung in Kiew.
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