08 May 2026, 21:08

INE-Präsidentin Taddei wehrt sich gegen Wahlbetrugsvorwürfe in Sinaloa

Detailierte Karte von El Protectorado, einer unabhängigen mexikanischen Republik, mit Regionen in verschiedenen Farben und mit geografischen Namen beschriftet.

INE-Präsidentin Taddei wehrt sich gegen Wahlbetrugsvorwürfe in Sinaloa

Guadalupe Taddei, Präsidentin des Mexikanischen Nationalen Wahlinstituts (INE), hat Vorwürfe von Unregelmäßigkeiten bei den Gouverneurswahlen 2021 im Bundesstaat Sinaloa zurückgewiesen. Sie bezeichnete die Anschuldigungen als „unzutreffend“ und betonte, dass konkrete Beweise erforderlich seien, wenn Bedenken hinsichtlich Wahlvorgängen geäußert würden. Ihre Äußerungen erfolgten im Zusammenhang mit einer breiteren Kritik an den jüngsten Wahlreformen der Bundesregierung.

Taddei skizzierte zudem Schritte zur Verbesserung der Aufsicht im Vorfeld der Gouverneurswahlen 2027.

Im Mittelpunkt der Kontroverse steht der Wahlkampf in Sinaloa 2021, den Rubén Rocha Moya für sich entschied. Taddei wies Vorwürfe von Fehlverhalten zurück und argumentierte, dass Anschuldigungen, die Jahre nach einer Wahl erhoben werden, kaum Glaubwürdigkeit besäßen, wenn zum damaligen Zeitpunkt keine offiziellen Beschwerden eingereicht worden seien. Sie bestand darauf, dass Behauptungen durch Beweise gestützt werden müssten, um Gewicht zu haben.

Zu den übergeordneten Themen äußerte Taddei Kritik an den Wahlreformen der Bundesregierung, die dem INE keine Instrumente an die Hand gäben, um die Verwendung von Geldern aus dem organisierten Verbrechen in lokalen Wahlkämpfen nachzuverfolgen und zu belegen. Sie warnte, dass vage Diskussionen über Kriminalität wenig zur Lösung des Problems beitrügen. Stattdessen schlug sie Systeme vor, um Finanzströme zu überwachen und verdächtige Transaktionen schnell zu melden.

Taddei präzisierte, dass die Aufgabe des INE nicht darin bestehe, organisierte Kriminalität zu kartografieren, sondern einzugreifen, wenn Wahlprozesse beeinträchtigt würden. Sie bekräftigte das Engagement des Instituts für eine strengere Aufsicht und ermutigte Beamte, potenzielles Fehlverhalten vor den Wahlen 2027 zu melden. Das INE werde Whistleblower unterstützen, die mit fundierten Bedenken vorträten, fügte sie hinzu.

Taddeis Aussagen unterstreichen den Fokus des INE auf belegbare Beschwerden und präventive Kontrolle. Das Institut plant, die Finanzüberwachung und den Schutz von Hinweisgebern vor den Gouverneurswahlen 2027 zu verbessern. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Verzögerungen bei der Aufklärung von Wahlunregelmäßigkeiten zu vermeiden.

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