23 March 2026, 10:18

Hanau revolutioniert Arbeitsmarkt: Neue Strategie gegen Arbeitslosigkeit ab 2026

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

Hanau revolutioniert Arbeitsmarkt: Neue Strategie gegen Arbeitslosigkeit ab 2026

Hanau übernimmt mehr Verantwortung für den lokalen Arbeitsmarkt mit neuer Strategie zur Unterstützung von Arbeitssuchenden

Ab dem 1. Januar 2026 wird die Stadt Hanau die Grundsicherung für erwerbslose Bürger direkt verwalten. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Plans, um Hindernisse auf dem Weg in Beschäftigung abzubauen und die Arbeitskräfte zu stärken.

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Die Strategie der Stadt basiert auf drei Säulen: bessere Vernetzung, Qualifizierung durch Bildung und erleichterter Zugang zu Arbeitsplätzen. Das Hanauer Jobcenter unterstützt bereits Unternehmen bei der Personalbeschaffung, organisiert Weiterbildungen und sichert Fördermittel für neue Mitarbeiter. Gleichzeitig bietet der Eigenbetrieb InfrastrukturService Arbeitsgelegenheiten in kommunalen Bereichen an, um Menschen auf eine feste Anstellung vorzubereiten.

Berufliche Ausbildungen werden in Branchen wie Pflege, Büromanagement, IT und Gastronomie angeboten. Die Pflegeakademie der Martin-Luther-Stiftung ermöglicht niedrigschwellige Einstiege in Pflegeberufe. Für Personen, die zusätzliche Unterstützung benötigen, dienen "Ein-Euro-Jobs" der Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit und der sozialen Teilhabe.

Ein Projekt in der Gemeinschaftsunterkunft am Sportfeld wird nun auf Bürgergeldempfänger ausgeweitet. Zudem arbeitet die Stadt mit lokalen Partnern zusammen, um Perspektiven für Langzeitarbeitslose, junge Menschen ohne Abschluss und Geflüchtete zu schaffen.

Mit der neuen Arbeitsmarktstrategie übernimmt Hanau ab Anfang 2026 die Verwaltung der Grundsicherung. Im Fokus stehen praxisnahe Qualifizierungen, Arbeitsgelegenheiten und gezielte Hilfen für benachteiligte Gruppen. Ziel ist es, in den kommenden Jahren mehr Einwohner in stabile Beschäftigungsverhältnisse zu integrieren.

Quelle