05 April 2026, 02:15

Hammer Raumstylisten gibt auf: Alle 87 Filialen schließen für immer

Ein Geschäftsinnere mit gestapelten Kisten, Bodenaufkleber, Kleiderstangen, Informationsplakate, Deckenlampen und einem geschlossenen Schild aufgrund der Coronavirus-Pandemie.

Hammer Raumstylisten gibt auf: Alle 87 Filialen schließen für immer

Die Hammer Raumstylisten GmbH hat es nicht geschafft, eine Zukunft für ihr Fachhandelskonzept zu sichern. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer bestätigte, dass sich kein Investor gefunden hat, um das Unternehmen zu retten. Obwohl über 300 potenzielle Geldgeber angesprochen wurden, blieben die Verhandlungen aufgrund der schwierigen Marktbedingungen ergebnislos.

Das Unternehmen war am 27. Januar 2026 in die vorläufige Insolvenzverwaltung gegangen, während noch 87 Filialen bundesweit weitergeführt wurden. Bis Mitte März begannen 46 Standorte, für die sich keine Käufer fanden, mit Räumungsverkäufen. Die verbleibenden 41 Filialen werden ab dem 1. April folgen, sobald das reguläre Insolvenzverfahren eingeleitet wird.

Gespräche mit zwei potenziellen Interessenten scheiterten, sodass kein tragfähiges Rettungskonzept mehr besteht. Ohne sofortige Maßnahmen würden die Verluste weiter steigen und die letzten finanziellen Reserven aufzehren. Die Löhne der rund 1.100 Mitarbeiter werden bis Ende März über Insolvenzgeld abgesichert.

Mit der Schließung aller Filialen endet die Präsenz von Hammer im Einzelhandel. Die Abverkäufe sollen zumindest einen Teil des Wertes der verbleibenden Waren retten. Für die Beschäftigten beginnt nun eine ungewisse Zukunft, während das Insolvenzverfahren voranschreitet.

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