08 May 2026, 22:14

Forschungsprojekt untersucht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzenathletinnen

Titelbild von "New Studies in Athletics September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

Forschungsprojekt untersucht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzenathletinnen

Ein neues Forschungsprojekt soll untersuchen, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Die mit 1,6 Millionen Euro geförderte Studie läuft über vier Jahre und zielt darauf ab, Training und Gesundheitsmanagement für Frauen im Sport zu verbessern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konzentrieren sich dabei auf geschlechtsspezifische Unterschiede, um maßgeschneiderte Unterstützungssysteme zu entwickeln.

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Das Konsortium „Athletin-D“ vereint Expertinnen und Experten mehrerer Universitäten, darunter Freiburg, Bochum, Wuppertal und die Technische Universität München. Ihr Ziel ist es, zu verstehen, wie hormonelle Veränderungen Leistung, Regeneration und das allgemeine Wohlbefinden von Sportlerinnen beeinflussen.

An der Universität Freiburg wird das Team um Jana Strahler die Zusammenhänge zwischen Hormonen, Stress, Lebensstil und psychischer Gesundheit analysieren. Zudem entsteht im Rahmen des Projekts ein digitales System, das individuelle Trainingspläne und Gesundheitsüberwachung ermöglichen soll.

Die Forscherinnen und Forscher arbeiten eng mit Athletinnen, Trainerinnen, Trainern und Spitzenverbänden zusammen, um sicherzustellen, dass die Erkenntnisse praktische Anwendung finden. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem verbesserten Gesundheitsschutz für Wettkämpferinnen – mit dem Ziel, präzisere Trainingsmethoden zu entwickeln.

Die auf vier Jahre angelegte Initiative wird vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft finanziert und soll Forschungslücken im Frauensport schließen. Durch die Analyse hormoneller und physiologischer Faktoren hofft das Konsortium, praktische Werkzeuge für ein besseres Training und eine optimierte Erholung zu liefern. Die Ergebnisse könnten langfristig die Vorbereitung und Leistung von Sportlerinnen entscheidend verbessern.

Quelle