DFB setzt auf Fußball als Brücke – doch politische Neutralität bleibt umstritten
Elias WernerDFB setzt auf Fußball als Brücke – doch politische Neutralität bleibt umstritten
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) betont erneut, dass der Fußball für Zusammenhalt und nicht für Spaltung steht. Präsident Bernd Neuendorf hat die zurückhaltende Haltung des Verbands zu politischen Themen bekräftigt und dabei die Grundwerte des DFB hervorgehoben. Zu den zentralen Werten des DFB zählen Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion. Der Verband wird diese Prinzipien weiter fördern, bleibt jedoch bei seiner Hauptaufgabe: dem Fußball. Laut Neuendorf findet der Sport zwar nicht im luftleeren Raum statt, doch der Fokus des DFB bleibt auf der Vorbereitung des Turniers und dem Fußball als seinem Kernbereich.
Der DFB wird sich nicht zu jeder politischen Äußerung oder tagesaktuellen Entwicklung äußern. Gleichzeitig behält der Verband globale Entwicklungen im Blick, insbesondere in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, um die Lage in den Gastgeberländern zu beobachten. Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus haben im Fußball keinen Platz – diese Position unterstreicht der DFB nachdrücklich. Die Haltung des DFB spiegelt eine Balance wider: Einerseits gibt es ein Bewusstsein für politische Realitäten, andererseits bleibt die Konzentration auf die sportlichen Prioritäten. Der Verband macht damit deutlich, dass der Fußball im Mittelpunkt steht, ohne dabei gesellschaftliche Verantwortung zu vernachlässigen.






