11 April 2026, 08:17

Deutsche Bahn: Millionen-Abfindungen für scheidende Führungskräfte sorgen für Aufsehen

Blueprint eines Bahnhofes mit der Aufschrift "American Jobs Plan" und einem Zug auf der rechten Seite und Eisenbahnschienen daneben.

Deutsche Bahn: Millionen-Abfindungen für scheidende Führungskräfte sorgen für Aufsehen

Die Gehälter der Deutschen-Bahn-Führungskräfte für 2024 sind nun bekannt – und zeigen eine deutliche Kluft zwischen ausscheidenden und amtierenden Spitzenmanagern. Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf rund 17,3 Millionen Euro, wobei der Großteil an die scheidenden Mitglieder ging. Allein Abfindungen machten einen beträchtlichen Teil der Auszahlungen aus.

Richard Lutz, der ehemalige Vorstandsvorsitzende, erhielt mit 5,5 Millionen Euro die höchste Einzelzahlung. Darin enthalten waren eine Abfindung von 3,5 Millionen Euro sowie 570.000 Euro an leistungsbezogenen Boni. Sein Festgehalt für das Jahr lag bei 1,4 Millionen Euro.

Auch andere ausscheidende Vorstandsmitglieder erhielten hohe Abfindungen. Daniela Gerd tom Markotten, Berthold Huber und Sigrid Nikutta verließen das Unternehmen mit kombinierten Auszahlungen von 11,3 Millionen Euro. Karin Dohm, die nur vier Monate als Finanzvorständin tätig war, gehörte ebenfalls zu den Empfängern von Abfindungszahlungen.

Der aktuelle sechsköpfige Vorstand kam dagegen auf Gesamtbezüge von knapp 3,7 Millionen Euro. Die neue Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla bezog 2024 rund 1,17 Millionen Euro. Martin Seiler, der langjährige Finanzvorstand, verdiente 1,22 Millionen Euro.

Die Zahlen verdeutlichen die erhebliche finanzielle Diskrepanz zwischen ausscheidenden und aktiven Führungskräften. Die scheidenden Vorstandsmitglieder erhielten den Löwenanteil der insgesamt 17,3 Millionen Euro – vor allem in Form von Abfindungen. Die Bezüge des aktuellen Vorstands fallen im Vergleich deutlich geringer aus.

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