CDU will Schließung von Doppelspielhallen in Niedersachsen abwenden – Fristverlängerung gefordert

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Ein Flipperautomat mit einer Decke und einer zentralen Klimaanlage auf dem Dach im Hintergrund.

CDU gibt Double Arcade Halls in Niedersachsen mehr Zeit - CDU will Schließung von Doppelspielhallen in Niedersachsen abwenden – Fristverlängerung gefordert

CDU will Frist für Doppelspielhallen in Niedersachsen verlängern

CDU will Frist für Doppelspielhallen in Niedersachsen verlängern

  1. Dezember 2025, 04:34 Uhr

In Niedersachsens Glücksspielbranche könnten bis Ende 2025 rund 3.000 Arbeitsplätze wegfallen. Grund ist eine Verschärfung der Regelungen, die zur Schließung sogenannter Doppelspielhallen zwingt. Nun setzen sich Politiker für eine Übergangsverlängerung ein, um Massenentlassungen und Betriebsschließungen zu verhindern.

Die aktuelle Übergangsphase für diese Spielstätten läuft Ende 2025 aus. Ohne Verlängerung müssten viele Hallen schließen. Die oppositionelle FDP fordert in einem Gesetzentwurf, der der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt, eine Fristverlängerung um fünf Jahre.

Auch die CDU-Landtagsfraktion schlägt vor, den Stichtag auf 2030 zu verschieben. Der CDU-Abgeordnete Marcel Scharrelmann begründet dies mit dem Ziel, Spielerschutz und Arbeitsplatzsicherheit in Einklang zu bringen. Das Wirtschaftsministerium zeigt sich hingegen zurückhaltend und warnt, dass eine Verlängerung im Widerspruch zum Glücksspielstaatsvertrag stehen könnte.

Das Ministerium prüft derzeit Möglichkeiten, um Arbeitsplätze in der Branche zu erhalten. Eine endgültige Entscheidung über eine Fristverlängerung steht jedoch noch aus.

Falls keine Einigung erzielt wird, könnten Tausende Beschäftigte ab 2026 ihren Job verlieren. Ausschlaggebend wird sein, ob das Land eine Verlängerung mit den bundesweiten Glücksspielvorgaben vereinbaren kann. Betreiber und Mitarbeiter warten gespannt auf eine Entscheidung, die über die Zukunft ihrer Betriebe entscheidet.