23 March 2026, 16:14

Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal bei Grenzkontrolle auf der A12

Ein Bodenaufkleber mit der Aufschrift "UN-Checkpoint Slow Down Armed Personnel - Do Not Enter" mit einer Glasplatte und Gegenständen im Hintergrund.

Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal bei Grenzkontrolle auf der A12

Bundespolizisten haben bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 einen Waffen- und Gefahrgutfund gemacht. Die Entdeckung erfolgte im Rahmen laufender Kontrollen zur Bekämpfung irregulärer Migration und des Menschenhandels. Drei Männer wurden festgenommen, nachdem Beamte die verbotenen Gegenstände in ihrem Fahrzeug entdeckt hatten.

Das Auto wurde in der Nähe der polnisch-deutschen Grenze angehalten, wo weiterhin vorübergehende Kontrollen stattfinden. Im Inneren fanden die Beamten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays und einen Schlagring. Der 35-jährige Fahrer wurde von zwei Mitfahrern im Alter von 20 und 21 Jahren begleitet.

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Bei den Männern wurden zudem 12.000 Euro in bar gefunden, was zusätzliche Zweifel aufkommen ließ. Alle Waffen und Gegenstände wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Die Behörden haben Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Der 21-jährige Beifahrer war der Polizei bereits bekannt. Die Grenzkontrollen auf der A12, die ursprünglich zur Bekämpfung von Schmuggel und illegalen Grenzübertritten wieder eingeführt worden waren, wurden kürzlich von Innenminister Alexander Dobrindt bis Herbst 2026 verlängert. Von den Maßnahmen sind etwa 13.800 Pendler und über 3,5 Millionen Lkw betroffen, die jährlich das Gebiet passieren.

Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft zur weiteren Bearbeitung übergeben. Bei einer Verurteilung drohen den Männern Anklagen wegen illegalen Waffenbesitzes. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsbemühungen entlang der A12, wo Grenzkontrollen weiterhin ein zentrales Instrument zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit darstellen.

Quelle