Braunschweigs Bürgeramt könnte in die Dankwardstraße umziehen – doch es gibt Hürden
Elias WernerBraunschweigs Bürgeramt könnte in die Dankwardstraße umziehen – doch es gibt Hürden
Braunschweigs Bürgeramt könnte bald einen neuen Standort bekommen. Die Stadt prüft derzeit, ob eine Umzug in das leerstehende Gebäude in der Dankwardstraße möglich ist. Dies folgt auf die Verlegung des Amts aus der Innenstadt an den Stadtrand im Jahr 2018.
2018 verließ das Bürgeramt seinen zentralen Standort und zog in die Friedrich-Seele-Straße im Stadtteil Weststadt um. Aktuell ist die Behörde mit der Buslinie 435 erreichbar, und das Gebäude ist barrierefrei zugänglich. Parallel hat die Stadt ihre Online-Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger ausgebaut, während der Standort weiterhin genutzt wird.
Nun wird eine Filiale der Norddeutschen Landesbank in der Dankwardstraße als möglicher Ersatz geprüft. Erste Bewertungen deuten darauf hin, dass das Gebäude für Verwaltungszwecke geeignet ist. Allerdings müssen noch Fragen zum Denkmalschutz, zur Barrierefreiheit und zu den Betriebskosten geklärt werden.
Bis auf Weiteres bleiben allgemeine Verwaltungsdienstleistungen in der Bohlweg 33 erhältlich. Langfristig sollen alle Bürgerservices in das neu sanierte Rathaus umziehen. Ziel des geplanten Umzugs ist es, die Angebote an einem zentraleren und praktischeren Standort zu bündeln. Sollte der Standort Dankwardstraße genehmigt werden, könnte er eine sinnvolle Lösung darstellen. Bis dahin bleibt das Bürgeramt in der Friedrich-Seele-Straße für die Einwohnerinnen und Einwohner geöffnet.






