Braunkohleregionen entwickeln gemeinsame Strategien für den Strukturwandel in Helmstedt
Elias WernerBraunkohleregionen entwickeln gemeinsame Strategien für den Strukturwandel in Helmstedt
Dritter Braunkohleregionen-Austausch in Helmstedt: Gemeinsame Strategien für den Strukturwandel
Vom 6. bis 7. Mai fand im Schloss Warberg im Landkreis Helmstedt der dritte Braunkohleregionen-Austausch statt. Rund 100 Akteure und Entscheidungsträger kamen zusammen, um über Strategien für den Strukturwandel in den ehemaligen deutschen Braunkohleabbaugebieten zu diskutieren. Erstmals waren Vertreter aller vier deutschen Braunkohleregionen gemeinsam anwesend.
Die zweitägige Veranstaltung konzentrierte sich auf die Entwicklung gemeinsamer Ansätze für den Wandel – trotz unterschiedlicher regionaler Rahmenbedingungen. Themen waren unter anderem das Tempo der Umstellung, der Umgang mit öffentlichen Erwartungen und die aktive Gestaltung zukünftiger Entwicklungen. In intensiven Gesprächen wurden sowohl Herausforderungen als auch Chancen deutlich.
Während des Treffens wurde offiziell ein Förderbescheid über 2,1 Millionen Euro überreicht. Das Geld fließt in das Projekt „Soziales Quartier und Nahversorgungszentrum Offleben“ – ein zentrales Vorhaben in der Region Helmstedt. Die Mittel sind Teil eines 40-Milliarden-Euro-Pakets, das bis 2038 für die Stärkung der Braunkohleregionen bereitsteht.
Die Braunkohleregion Helmstedt übernahm bei dem Austausch eine führende Rolle, setzte Impulse und förderte die Zusammenarbeit. Der Revieraustausch hat sich mittlerweile zu einer zentralen Plattform für die Gestaltung des Ausstiegs aus der Braunkohle entwickelt. Die Organisatoren kündigten an, dass der nächste bundesweite Austausch 2027 im Rheinischen Revier stattfinden wird.
Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der länderübergreifenden Zusammenarbeit, während die Braunkohleregionen an ihrer wirtschaftlichen und sozialen Erneuerung arbeiten. Mit den bis 2038 verfügbaren 40 Milliarden Euro bietet der Austausch einen Rahmen, um Lösungen zu teilen und Strategien abzustimmen. Die nächste Zusammenkunft 2027 im Rheinland wird diesen Prozess fortsetzen.






