02 April 2026, 22:14

Brandenburg verdoppelt Wohneigentumsförderung – doch Wohnungsbau stockt weiter

Ausführliche alte Karte von Brandenburg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden, Parks und Sehenswürdigkeiten sowie begleitendem Text.

Brandenburg verdoppelt Wohneigentumsförderung – doch Wohnungsbau stockt weiter

Brandenburg verstärkt seine Anstrengungen, um den Wohnungsmangel zu bekämpfen und den Erwerb von Wohneigentum zugänglicher zu machen. Die Landesregierung hat Pläne angekündigt, die Förderung und Unterstützung für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen auszubauen – mit besonderem Fokus auf junge Familien und den sozialen Wohnungsbau.

Die SPD/CDU-Koalition hat Maßnahmen vorgelegt, um den Wohnungsbau zu beschleunigen und das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu erweitern. Eine zentrale Neuerung ist die Verdopplung der Fördermittel für selbst genutztes Wohneigentum. Damit soll mehr Bewohnern der Kauf einer Immobilie statt das Mieten ermöglicht werden.

Trotz dieser Pläne sank die Zahl der genehmigten Wohneinheiten in Brandenburg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent. Die offiziellen Zahlen zu fertiggestellten Wohnungen für 2023 liegen weiterhin nicht vor, obwohl bundesweite Daten zeigen, dass Deutschland in diesem Jahr 294.399 Wohnungen fertiggestellt hat. Für 2026 wird wieder mit einem Anstieg der Genehmigungen gerechnet.

Der soziale Wohnungsbau bleibt ein zentraler Baustein der Wohnungsbaustrategie des Landes. Zudem stockt die Regierung die Zuschüsse für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen auf, um ihnen den Bau oder Kauf einer Immobilie zu erleichtern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die neuen Maßnahmen sollen Eigentümern wie Mietern in Brandenburg mehr finanzielle Unterstützung bieten. Durch die verdoppelten Fördergelder für selbst genutztes Wohneigentum und den Schub für schnelleren Wohnungsbau hofft das Land, den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu verringern. Ob die Reformen greifen, wird sich in den kommenden Jahren an den Genehmigungs- und Fertigstellungszahlen zeigen.

Quelle