05 May 2026, 05:01

Bern saniert 84 Altbauwohnungen – doch 72 bleiben nach Modernisierung übrig

Bunte Häuser mit Fenstern, Türen, einem Metallzaun, einem Mietschild, Topfpflanzen, einem Müllcontainer, Kabeln und einem bewölkten Himmel an einer Straßenecke.

Bern saniert 84 Altbauwohnungen – doch 72 bleiben nach Modernisierung übrig

Die Stadt Bern hat umfangreiche Sanierungsarbeiten für 84 städtische Wohnungen im Quartier Bern-West angekündigt. Das Projekt, das Gebäude aus den 1940er- bis 1970er-Jahren umfasst, erfordert ein Budget von 31 Millionen Schweizer Franken und wird nach Abschluss die Gesamtzahl der Wohnungen auf 72 reduzieren.

Betroffen sind die Liegenschaften Zelgstrasse 18–22, Melchiorstrasse 9, Huberstrasse 18/20 sowie Looslistrasse 37/39. Die in die Jahre gekommenen Häuser bedürfen dringend einer Modernisierung, wobei unter anderem neue Heizsysteme, Balkone und Solaranlagen installiert werden sollen. Zudem sind dort, wo möglich, barrierefreie Umbauten vorgesehen.

Die Bauarbeiten sollen ab 2027 in Etappen beginnen. Sollte das Parlament den Kreditantrag jedoch ablehnen, werden die bereits ausgesprochenen 84 Kündigungen zurückgenommen. Die Stadt Bern verfügt derzeit über rund 2.500 Wohnungen von insgesamt 80.000 im Stadtgebiet.

Mieterinnen und Mieter, die umziehen müssen, erhalten Unterstützung bei der Suche nach neuem Wohnraum, darunter Beratungsangebote und Empfehlungsschreiben, um den Übergang zu erleichtern. Nach den Sanierungen wird ein Großteil der verbleibenden 72 Wohnungen als geförderter Wohnraum zur Verfügung stehen.

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Ziel des Projekts ist es, die veraltete Infrastruktur zu modernisieren und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu erhalten. Bei einer Genehmigung werden die Sanierungen energieeffiziente Systeme und verbesserte Wohnbedingungen in Bern-West mit sich bringen. Betroffene Mieter haben während des Umzugs Anspruch auf Unterstützung durch die Stadt.

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