17 March 2026, 04:13

Berliner Friedensprotest fordert Stopp der Angriffe auf Iran und Libanon

Menge mit Fahnen und Schildern vor dem Brandenburger Tor, mit einer Fahne auf der rechten Seite.

Initiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Berliner Friedensprotest fordert Stopp der Angriffe auf Iran und Libanon

In Berlin fand am Samstag eine Demonstration statt, bei der sich Dutzende versammelten, um gegen militärische Operationen im Nahen Osten zu protestieren. Die von Israelis für Frieden organisierte Kundgebung forderte ein Ende der Angriffe auf den Iran und den Libanon und rief Deutschland dazu auf, seine Haltung an das Völkerrecht anzupassen.

Bei der Berliner Protestaktion verlangten Aktivistinnen und Aktivisten einen sofortigen Stopp der Luftangriffe und Bodenoffensiven. Zu den Rednerinnen zählte die Philosophin Susan Neiman, die gemeinsam mit anderen Kampagnenvertretern zu den Demonstranten sprach.

Ähnliche Kundgebungen gab es weltweit, mit Tausenden Teilnehmenden in Städten wie Teheran und Bremen. In Teheran schlossen sich bei den Al-Quds-Day-Märschen trotz anhaltender Luftangriffe Regierungsanhänger an. Bremen veranstaltete am 6. März 2026 eine eigene Friedensdemonstration.

Die Berliner Protestierenden richteten sich gezielt gegen die deutsche Politik und forderten, das Land solle eine klarere Position gegen den Konflikt einnehmen. Ihre Appelle spiegelten die breiteren Forderungen nach Deeskalation und einer Rückkehr zu diplomatischen Lösungen wider.

Die Berliner Demonstration reiht sich ein in eine wachsende Welle globaler Proteste gegen die Gewalt im Iran und im Libanon. Veranstalter und Teilnehmende setzen sich weiterhin für ein Ende der Feindseligkeiten ein – weitere Aktionen werden in den kommenden Wochen erwartet.

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