24 March 2026, 10:16

BBK empfiehlt Zehn-Tage-Notvorrat für Krisenfälle – was gehört rein?

Kleiner Verbandskoffer mit einem informativen Blatt Papier obenauf.

BBK empfiehlt Zehn-Tage-Notvorrat für Krisenfälle – was gehört rein?

Deutsche Behörden raten Haushalten zur Vorbereitung auf Notfälle mit einem gut bestückten Notfallrucksack

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat Leitlinien für die Zusammenstellung eines Notvorrats veröffentlicht, der mehrere Tage ohne Zugang zur alltäglichen Infrastruktur auskommt. Die Empfehlungen gehen über grundlegende Vorräte hinaus und sollen die Versorgung bei Stromausfällen, Extremwetter oder Evakuierungen sichern.

Das BBK rät, Vorräte für zehn Tage anzulegen – deutlich länger als die von der EU empfohlenen 72 Stunden. Pro Person sollten täglich zwei Liter Wasser sowie lang haltbare Lebensmittel wie 480 Gramm Brot oder Getreideprodukte, 160 Gramm Flocken und 140 Gramm Nudeln oder Reis eingelagert werden. Ein Drei-Tage-Vorrat kann als praktischer Einstieg für den schrittweisen Aufbau des Notfallsets dienen.

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Ein robuster, gut organisierter Rucksack ist dabei zentral. Er sollte unverzichtbare Utensilien enthalten, etwa ein Erste-Hilfe-Set mit Verbandsmaterial, Pflastern, Schere und Desinfektionsmitteln. Eine batteriebetriebene LED-Lampe spendet zuverlässig Licht bei Blackouts, während ein Kurbel- oder Solarradio auch ohne Strom über die aktuelle Lage informiert. Für Kommunikation und Wärme empfiehlt das BBK zudem ein leistungsstarkes Powerbank, Ersatzbatterien, warme Kleidung und Decken.

Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände sind ein Multitool für schnelle Reparaturen, ein tragbarer Wasserfilter zur sicheren Trinkwasserversorgung aus natürlichen Quellen sowie Hygieneartikel. Wichtige Dokumente wie Ausweispapiere und medizinische Unterlagen sollten in einer wasserdichten Hülle aufbewahrt werden. Die BBK-Liste ist detaillierter als die EU-Richtlinien, die sich auf minimale Überlebensausrüstung wie Seife, Toilettenartikel sowie kurzfristige Nahrungs- und Wasservorräte beschränken.

Der Zehn-Tage-Notfallrucksack stellt sicher, dass Familien auch bei Ausfall der öffentlichen Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Werkzeugen versorgt sind. Wer die BBK-Empfehlungen befolgt, ist auf Krisensituationen wie Stürme, Stromausfälle oder plötzliche Evakuierungen besser vorbereitet. Die Inhalte des Sets sind praxisnah, langlebig und im Ernstfall schnell griffbereit.

Quelle