ADAC erhöht Beiträge erstmals seit 2018 – wer besonders betroffen ist
Elias WernerADAC erhöht Beiträge erstmals seit 2018 – wer besonders betroffen ist
ADAC erhöht Mitgliedschaftsbeiträge erstmals seit sechs Jahren
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, plant eine Erhöhung seiner Mitgliedsbeiträge – erstmals seit sechs Jahren. Die durchschnittlich rund 20 Prozent betragenden Anpassungen sollen ab 2027 in Kraft treten, sofern sie auf der Hauptversammlung im Mai genehmigt werden.
Seit sechs Jahren hatte der ADAC die Beiträge unverändert gelassen. Aktuell zahlen Einzelmitglieder im Basistarif 54 Euro, Premium-Mitglieder 94 Euro. Künftig soll der Grundbeitrag um mindestens 10 Euro steigen, während Premium-Mitglieder die stärksten Erhöhungen tragen müssen.
Besonders stark betroffen sind Familienmitgliedschaften: Hier steigen die Gebühren um bis zu 55 Euro. Der Verein mit rund 22 Millionen Mitgliedern begründet die Anpassungen mit gestiegenen Kosten in den vergangenen Jahren.
Die endgültige Entscheidung über die neuen Tarife fällt auf der ADAC-Hauptversammlung im Mai. Bei Zustimmung gelten die Änderungen ab 2027. Die Beitragserhöhungen markieren damit das Ende einer sechsjährigen Phase stabiler Preise. Mitglieder müssen sich auf höhere Kosten einstellen – besonders in den Premium- und Familientarifen. Die neuen Sätze werden nach der Abstimmung im Mai feststehen.






