Angela Wesley kehrt als Kommissarin zur BC Treaty Commission zurück
Die BC Treaty Commission hat eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Angela Wesley übernimmt erneut das Amt der provinziell ernannten Kommissarin. Die unabhängige Institution vermittelt seit Jahren Verhandlungen zwischen den First Nations, der Provinzialregierung von British Columbia und der kanadischen Bundesregierung, um langjährige Land- und Rechtsfragen zu klären.
Jede dieser Vereinbarungen gilt als bedeutender Schritt in Richtung Versöhnung und nachhaltige Landverwaltung in der Region. Angela Wesley kehrt damit nach einer erfolgreichen Amtszeit zurück, in der sie bereits von 2018 bis 2025 als Kommissarin tätig war. Während dieser Zeit spielte sie eine zentrale Rolle bei der Unterzeichnung von drei historischen Verträgen mit den K'omoks, Kitselas und Kitsumkalum First Nations. Diese Abkommen markierten wichtige Fortschritte in den Vertragsverhandlungen und stärkten die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Parteien.
Ihre neue Amtszeit ist auf zwei Jahre festgelegt, in denen sie ihre Arbeit zur Förderung von Dialog und Verhandlungen fortsetzen wird. Wesley folgt auf George Abbott, der kürzlich für eine dreijährige Amtszeit zum Hauptkommissar der Kommission ernannt wurde. Die BC Treaty Commission besteht aus fünf Mitgliedern: einem Hauptkommissar sowie vier weiteren Kommissaren, von denen zwei von den First Nations und zwei gemeinsam von der Regierung British Columbias und der Bundesregierung bestimmt werden.
Die Kommission bleibt weiterhin auf ihr Kernziel fokussiert – die Lösung jahrzehntelanger Konflikte durch strukturierte und faire Verhandlungen. Ihre Arbeit gilt als entscheidend für die Versöhnung und die Klärung von Landrechten in der Region. Mit Angela Wesleys Rückkehr erhält die BC Treaty Commission eine erfahrene Vermittlerin, die bereits bewiesen hat, dass sie komplexe Verhandlungen vorantreiben kann. Ihre erneute Ernennung unterstreicht die Bedeutung kontinuierlicher Arbeit an der Aufarbeitung historischer Ungerechtigkeiten und der Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft zwischen den First Nations und den Regierungen.
Die kommenden zwei Jahre werden zeigen, wie sich die Vertragsgespräche weiterentwickeln und welche weiteren Schritte in Richtung einer gerechten Landverwaltung unternommen werden.






