29 April 2026, 03:19

175 Schneekanonen in Leysin-Les Mosses: Warum die Pläne für Zündstoff sorgen

Ein Plakat wirbt für eine Wintersportveranstaltung in Graubünden, Schweiz, mit einer Person auf Skiern vor schneebedeckten Bergen und Text mit Veranstaltungdetails.

175 Schneekanonen in Leysin-Les Mosses: Warum die Pläne für Zündstoff sorgen

Umstrittene Pläne für 175 Schneekanonen im Skigebiet Leysin-Les Mosses stoßen auf massiven Widerstand

Die umstrittenen Pläne zur Installation von 175 künstlichen Schneekanonen im Skigebiet Leysin-Les Mosses haben heftige Kritik ausgelöst. Über 500 Einsprüche gingen von Anwohnern, Umweltschutzorganisationen und lokalen Behörden ein. Während Befürworter das Projekt als entscheidend für den Tourismus ansehen, warnen Gegner vor langfristigen Risiken angesichts des Klimawandels.

Die überarbeitete Version des Vorhabens sieht 175 neue Schneekanonen vor, davon 109 in Leysin und 66 in Les Mosses. Die Projektverantwortlichen passten die Pläne nach Absprachen mit der Seilbahngesellschaft, den Gemeinden, der Umweltbehörde und unabhängigen Fachleuten an, um die ökologischen Auswirkungen zu verringern.

Mehr als 30 Prozent des benötigten Stroms sollen aus Wasserkraftturbinen stammen. Dennoch bleiben Kritiker wie der Verein Non aux canons à neige skeptisch. Sie hinterfragen, ob der Ausbau einer solchen Infrastruktur, die auf Kälte angewiesen ist, in Zeiten steigender Temperaturen sinnvoll ist.

Die Einsprüche kamen von Privatpersonen, Naturschutzverbänden und gewählten Vertretern. Viele erkennen zwar das wirtschaftliche Potenzial für den Wintertourismus an, fürchten aber nachhaltige Schäden für die Landschaft und die natürlichen Ressourcen.

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Die Debatte geht nun in die nächste Prüfungsphase. Die Behörden müssen die wirtschaftlichen Vorteile gegen die ökologischen Bedenken abwägen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt. Das Ergebnis wird die Zukunft des Skisports in der Region auf Jahre hinaus prägen.

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