23 January 2026, 02:32

Zwei Braunschweiger Spitzenforschungsprojekte kämpfen um Millionenförderung bis 2033

Ein blauer Kreis mit einem weißen Stern in der Mitte, umgeben von den Wörtern "Quantenkoordination" in weißer Schrift, vor einem blauen Hintergrund.

Zwei Braunschweiger Spitzenforschungsprojekte kämpfen um Millionenförderung bis 2033

Zwei große Forschungsinitiativen mit Sitz an der TU Braunschweig bewerben sich um eine Verlängerung ihrer Förderung. SE2A und QuantumFrontiers reichten am 22. August 2024 ihre Antragsunterlagen für eine zweite Förderphase ein. Bei Erfolg können sie ihre Arbeit ab 2026 für weitere sieben Jahre fortsetzen.

SE2A widmet sich der Entwicklung einer nachhaltigeren und energieeffizienteren Luftfahrt. Rund 140 Wissenschaftler:innen forschen an der Reduzierung des Energieverbrauchs von Flugzeugen, der Verringerung von Lärmemissionen und der Optimierung des Luftverkehrssystems. Neben der TU Braunschweig sind die TU Dresden, die RWTH Aachen und die Universität Stuttgart an dem Projekt beteiligt.

QuantumFrontiers treibt die Grundlagenforschung in Physik und Geodäsie voran. Ziel ist es, extrem präzise Messungen an der Grenze des quantenphysikalisch Möglichen durchzuführen und so neue technologische Anwendungen zu erschließen. Zu den Partnerinstitutionen zählen die Universität Heidelberg, das KIT, die LMU München und die TU München.

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Beide Initiativen wurden 2019 im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder erstmals gefördert. Nun konkurrieren sie mit 57 weiteren bestehenden Exzellenzclustern und 41 Neuanträgen um eine Verlängerung oder neue Förderung. Bis zu 70 Cluster sollen ab dem 1. Januar 2026 unterstützt werden.

Internationale Expert:innen werden die Anträge zwischen Oktober 2024 und Februar 2025 begutachten. Die endgültige Entscheidung über die geförderten Projekte wird am 22. Mai 2025 bekannt gegeben.

Das Auswahlverfahren entscheidet, ob SE2A und QuantumFrontiers ihre Forschung über 2026 hinaus fortsetzen können. Bei einer Bewilligung erhalten sie sieben weitere Jahre Förderung, um ihre jeweiligen Fachgebiete voranzubringen. Das Ergebnis wird bis Mitte 2025 feststehen.