Zeitumstellung 2023 und 2026: Wie sie Löhne und Arbeitszeiten beeinflusst
Lotta BrandtZeitumstellung 2023 und 2026: Wie sie Löhne und Arbeitszeiten beeinflusst
In den kommenden Jahren wird die Uhr zweimal umgestellt – mit Auswirkungen auf Arbeitszeiten und Löhne einiger Beschäftigter. In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2023 springt die Uhr um eine Stunde vor, während sie in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026 wieder zurückgestellt wird. Diese Änderungen können je nach Vertragsbedingungen und Beschäftigungsverhältnis die Schichtlängen und damit das Einkommen beeinflussen.
Um 2 Uhr nachts am 29. März 2023 wird die Uhr auf 3 Uhr vorgestellt, sodass die Nacht eine Stunde kürzer ausfällt. Arbeitgeber dürfen von ihren Mitarbeitern nicht einfach verlangen, eine zusätzliche Stunde zu arbeiten, um diese verlorene Zeit auszugleichen – es sei denn, dies wurde vorher vertraglich vereinbart. Festangestellte mit Gehalt erhalten weiterhin ihr volles Entgelt, während Stundenlöner unter Umständen weniger verdienen, sofern ihr Vertrag keine andere Regelung vorsieht.
Gelegentliche Überstunden können bereits im Festgehalt enthalten sein, auf einem Zeitkonto gutgeschrieben oder separat vergütet werden. Arbeitgeber dürfen jedoch verlangen, dass Schichten bis zum geplanten Ende durchgeführt werden, um den reibungslosen Ablauf von Dienstleistungen zu gewährleisten.
Wenn die Uhr am 25. Oktober 2026 zurückgestellt wird, kann sich für Beschäftigte eine zusätzliche Arbeitsstunde ergeben. Ob diese als Überstunde gilt, hängt von den individuellen Verträgen ab. Ohne vorherige Vereinbarung dürfen unbezahlt nur dann Überstunden angeordnet werden, wenn sie in irgendeiner Form ausgeglichen werden.
Von den Zeitumstellungen sind vor allem Stundenlöner betroffen, weniger Festangestellte. Arbeitgeber müssen sich bei der Anpassung von Schichtlängen oder Löhnen an die vertraglichen Regelungen halten. Beschäftigte sollten ihre Verträge prüfen, um zu verstehen, wie sich die Änderungen auf sie auswirken.






