12 February 2026, 16:38

Wolfsburgs Mitte-West wird 2026 zur "Waldstadt" – was sich für Anwohner ändert

Ein Buchumschlag mit einer Stadtansicht mit hohen Gebäuden, grünen Bäumen, Pflanzen, einem Schild-Logo mit einer Krone und Text.

Wolfsburgs Mitte-West wird 2026 zur "Waldstadt" – was sich für Anwohner ändert

Ein großer Teil von Wolfsburg wird bald einen neuen Namen tragen. Ab November 2026 heißt der Stadtteil Mitte-West – der sich von Brandenburger Platz bis zum Städtischen Krankenhaus erstreckt – offiziell 'Waldstadt'. Die Umbenennung geht auf einen Beschluss des Wolfsburger Stadtrats vom Dezember letzten Jahres zurück, dem monatelange Beratungen vorausgegangen waren.

Die Neupositionierung vereint sieben Stadtviertel unter einer gemeinsamen Identität: Laagberg, Wohltberg, Hohenstein, Rabenberg, Eichelkamp, Klieversberg und Hageberg. Die SPD- und CDU-Fraktionen im Bezirksrat Mitte-West hatten sich für die Änderung ausgesprochen, da sie die Eigenständigkeit des Gebiets betonen und das lokale Zusammengehörigkeitsgefühl stärken sollte.

Um den neuen Namen bekannt zu machen, hat der Bezirksrat für das Jahr 2025 ein Budget von 27.000 Euro bereitgestellt. Die Mittel fließen in verschiedene Maßnahmen, darunter ein eigenes 'Waldstadt-Magazin', gedruckte Postkarten und einen kurzen Imagefilm. Das Video soll die natürliche Schönheit des Viertels in den Vordergrund rücken und die Bürgerbeteiligung an der lokalen Politik fördern.

Der Vorschlag erhielt in der letzten Sitzung des Bezirksrats die offizielle Zustimmung. Zwar bezieht sich der Name 'Waldstadt' auf ein älteres städtebauliches Konzept aus dem Jahr 1948, konkrete historische Details zur Entwicklung des Gebiets wurden in den Debatten jedoch nicht thematisiert. Im Mittelpunkt steht stattdessen der Aufbau eines wiedererkennbaren Profils für den Stadtteil unter seiner neuen Identität.

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Die Umbenennung tritt Ende 2026 in Kraft, während die Werbekampagne bereits zuvor anläuft. Mit den bereitgestellten Geldern werden Materialien finanziert, die die Bekanntheit steigern und die Einbindung der Anwohner fördern sollen. Die Veränderungen werden sich in lokalen Publikationen, auf Hinweisschildern und in digitalen Medien widerspiegeln.