Wie Love Story die 90er wiederbelebt – und George-Magazine zum Kult macht
Hannah BöhmWie Love Story die 90er wiederbelebt – und George-Magazine zum Kult macht
Die aktuelle Fernsehserie Love Story hat das Interesse an der Zeitschrift George neu entfacht – jenem Magazin, das John F. Kennedy Jr. 1995 mitgegründet hatte. Der kulturelle Einfluss der Serie geht weit über Streaming-Rekorde hinaus: Sie setzt Modetrends und treibt die Nachfrage nach seltenen Ausgaben des Magazins in die Höhe.
George erschien 1995 als gemeinsames Projekt von Kennedy Jr. und Michael J. Berman. Die erste Ausgabe zeigte Cindy Crawford als George Washington auf dem Cover. Im Laufe der Zeit wurde das Magazin für seine mutigen, verspielt gestalteten Titelbilder bekannt – darunter ein Cover mit Drew Barrymore in der Rolle von Marilyn Monroe.
Love Story hat inzwischen alle Rekorde gebrochen: Die Serie ist die meistgesehene Miniserie von FX auf Hulu und Disney+. Ihr Einfluss beschränkt sich jedoch nicht auf die Bildschirme. In New Yorks Washington Square Park kam es spontan zu einem JFK-Jr.-Double-Wettbewerb. Die Darstellung des Stils der 1990er-Jahre in der Serie ließ zudem die Suchanfragen nach "Carolyn-Bessette-Outfits" auf Pinterest zwischen März 2025 und 2026 um sagenhafte 12.600 Prozent explodieren.
Doch nicht nur die Mode ist betroffen: Die C.O. Bigelow Apotheke verzeichnete einen Anstieg an Kunden, die nach Schildpatt-Haarbändern fragten – einem Markenaccessoire der Epoche. Gleichzeitig jagen Sammler vergriffene Ausgaben von George, deren Preise auf eBay und Amazon aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit steigen.
Die Serie hat sich längst als kulturelles Phänomen etabliert und prägt sowohl die Unterhaltungsbranche als auch das Konsumverhalten. Seltene Exemplare des George-Magazins erzielen heute hohe Preise, während seine ikonischen Cover weiterhin Gesprächsstoff liefern. Das Erbe der Serie wirkt in Mode, Nostalgie und einem erneuerten Interesse an der Kennedy-Ära nach.






