20 June 2026, 16:09

Warum Außenminister Wadephul sein Plattdeutsch nicht an die Kinder weitergab

Wadephul bedauert mangelnde Niederdeutsch-Kenntnisse bei seinen Kindern

Warum Außenminister Wadephul sein Plattdeutsch nicht an die Kinder weitergab

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat bedauert, dass er das Plattdeutsche nicht an seine Kinder weitergegeben hat. Trotz der kulturellen Verbundenheit der Sprache mit Regionen wie Schleswig-Holstein spielt sie in Berlins politischen Kreisen kaum eine Rolle.

Wadephul selbst spricht Plattdeutsch, wenn er sich in Schleswig-Holstein aufhält. Doch in der eigenen Familie ist die Sprache verschwunden. Seine Frau beherrscht sie nicht, und er ist überzeugt, dass in der Regel die Mutter die im Haushalt gesprochene Sprache prägt.

Mittlerweile haben seine Kinder ihr Bedauern darüber geäußert, die Sprache nie gelernt zu haben. Die Reflexionen des Ministers verdeutlichen eine generationenübergreifende Lücke bei der Bewahrung des Plattdeutschen innerhalb von Familien.

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In der Hauptstadt bleibt die Sprache in politischen Debatten weiterhin abwesend. Wadephuls persönliche Erfahrungen unterstreichen ihren rückläufigen Gebrauch – selbst bei Menschen mit regionalem Bezug. Das Überleben des Plattdeutschen hängt nun von gezielten Bemühungen ab, es den jüngeren Generationen zu vermitteln.

Quelle