10 June 2026, 12:22

Wärmepumpen dominieren: Wie Deutschlands Neubauten fossile Heizungen verdrängen

Drei Viertel der neuen Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

Wärmepumpen dominieren: Wie Deutschlands Neubauten fossile Heizungen verdrängen

Deutschland erlebt einen raschen Wandel bei der Beheizung neuer Wohngebäude

Noch im Jahr 2022 waren die meisten Wohnhäuser in Deutschland auf Erdgas oder Heizöl angewiesen. Doch inzwischen setzen Neubauten zunehmend auf erneuerbare Energien.

2022 wurde noch in 53,9 % aller Wohngebäude in Deutschland vorrangig mit Erdgas geheizt. Heizöl war ebenfalls weit verbreitet und versorgte fast ein Viertel der Haushalte. Doch bis 2025 hat sich das Bild grundlegend verändert.

Die Genehmigungen für neue Wohngebäude im Jahr 2025 zeigen, dass 87,0 % der Neubauten erneuerbare Energien als primäre Wärmequelle nutzen werden – ein deutlicher Anstieg gegenüber 69,4 % im Jahr 2024. Besonders Wärmepumpen treiben diesen Wandel voran: 83,0 % der genehmigten Neubauten planen deren Installation.

Bei den bereits fertiggestellten Neubauten setzen bereits 78,2 % auf erneuerbare Energien als Hauptheizquelle. Wärmepumpen sind dabei besonders gefragt und in 73,6 % der neuen Wohngebäude verbaut. In Ein- und Zweifamilienhäusern dominieren sie mit Nutzungsraten von 77,9 % bzw. 78,4 %. Erdgas hingegen spielt bei geplanten Neubauten nur noch eine Rolle von 2,2 % und bei fertiggestellten Gebäuden von 10,5 %.

Der Trend ist eindeutig: Erneuerbare Energien – vor allem Wärmepumpen – verdrängen fossile Brennstoffe in Deutschlands Neubauten. Erdgas und Heizöl, einst dominierend, verlieren in neuen Wohnprojekten stark an Bedeutung. Die Entwicklung spiegelt den breiten Umstieg auf nachhaltige Heizlösungen wider.

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