Wallaby auf der Flucht: Zweistündige Jagd durch Berlin endet im Wald
Elias WernerWallaby auf der Flucht: Zweistündige Jagd durch Berlin endet im Wald
Ein entlaufenes Känguru hüpft durch Berlin – Polizei gibt nach zweistündiger Jagd auf
Nach einer vergeblichen Verfolgungsjagd ist das Beuteltier weiterhin auf freiem Fuß.
- September 2025, 16:52 Uhr
Ein privat gehaltenes Wallaby ist am Sonntag aus einem Gehege im Berliner Bezirk Spandau entkommen. Das Tier mit dem Namen Wallaby wurde später von Anwohnern und der Polizei gesichtet, verschwand jedoch nach einer längeren Verfolgungsjagd im nahegelegenen Wald. Die Behörden haben inzwischen Sicherheitshinweise für den Fall einer Begegnung herausgegeben.
Der Vorfall ereignete sich am 11. Dezember 2025 im südlichen Spandauer Ortsteil Kladow. Das etwa 70 bis 80 Zentimeter lange Wallaby (Kopf-Rumpf-Länge) befreite sich aus seinem Gehege und wurde am frühen Montagmorgen von einem Anwohner in der Nähe des Sakrower Kirchwegs gesichtet. Polizei und Anwohner versuchten zwei Stunden lang, das Tier einzufangen, doch es floh schließlich in den Wald.
Das Wallaby ist seitdem spurlos verschwunden. Zwar stuft die Polizei das Tier nicht als Gefahr für Menschen ein, rät jedoch zur Vorsicht und bittet um sofortige Meldung bei Sichtungen. Wie es dem Känguru gelang, aus seinem Gehege zu entkommen, dazu hat sich der Besitzer bisher nicht geäußert.
