04 May 2026, 16:18

VW verschiebt Fusion der sächsischen Tochter um bis zu zwei Jahre

Außenansicht einer Volkswagen-Niederlassung mit parkenden Autos davor, umgeben von Pflanzen und einem Baum, mit Glaswänden und -fenstern unter einem sichtbaren Himmel.

VW verschiebt Fusion der sächsischen Tochter um bis zu zwei Jahre

Volkswagen wird die Fusion seiner sächsischen Tochtergesellschaft um bis zu zwei Jahre verschieben. Die Entscheidung folgt anhaltenden technischen Herausforderungen, insbesondere bei den IT-Systemen. Eine endgültige Entscheidung wird für die Aufsichtsratssitzung am Montag erwartet.

Ursprünglich war die Integration für Anfang 2027 vorgesehen, nachdem sie 2021 angekündigt worden war. Nun deuten interne Quellen darauf hin, dass sich der Zeitplan um ein bis zwei Jahre verzögern könnte. Ein zentrales Problem betrifft die Schwierigkeiten bei der Einführung eines SAP-Systems.

Die Verzögerung kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt für das Werk in Zwickau. In den letzten Jahren gab es Modellverlagerungen und strenge Kostenkontrollen. Dennoch wurden die Lohnvereinbarungen für die sächsische Einheit zu Jahresbeginn an die Standards des Volkswagen-Stammsitzes in Wolfsburg angeglichen.

Unternehmensvertreter bestätigten, dass sich die Verschiebung nicht auf die Finanzen der rund 10.000 Mitarbeiter des Werks auswirken werde. Der Aufsichtsrat der Volkswagen Sachsen GmbH wird die Lage in seiner anstehenden Sitzung prüfen.

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Die Verzögerung der Fusion ist auf noch nicht gelöste IT-Anpassungen zurückzuführen, wobei die SAP-Einführung eine besondere Hürde darstellt. Obwohl sich der Zeitplan verschiebt, bleiben die Löhne der Mitarbeiter unverändert. Die Entscheidung des Aufsichtsrats am Montag wird die nächsten Schritte für die sächsische Einheit festlegen.

Quelle