Von Wegen Lisbeth distanziert sich von AfD-Wählern und politischer Erwartungshaltung

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Eine Frau in einer schwarzen Jacke singt in ein Mikrofon auf der Bühne, mit einem Mann in Sonnenbrille und Stirnbinde, der hinter ihr ein Instrument spielt, unter einem Schild mit der Aufschrift "LA GUNS" und Diskoleuchten.

Von Wegen Lisbeth: "Wird keine AfD-Wähler mehr erreichen" - Von Wegen Lisbeth distanziert sich von AfD-Wählern und politischer Erwartungshaltung

Von Wegen Lisbeth: "Erreichen mit unserer Musik keine AfD-Wähler mehr"

Von Wegen Lisbeth: "Erreichen mit unserer Musik keine AfD-Wähler mehr"

Von Wegen Lisbeth: "Erreichen mit unserer Musik keine AfD-Wähler mehr"

  1. Dezember 2025

Matthias Rohde, Frontmann der deutschen Indie-Pop-Band Von Wegen Lisbeth, hat sich offen über die Schwierigkeiten geäußert, Musik und Politik zu verbinden. In einem aktuellen Interview mit Radio Duisburg räumte er ein, dass politische Stellungnahmen selten zu sinnvollen Debatten führen. Die Band habe akzeptiert, dass sie mit ihren Botschaften keine Anhänger der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) mehr erreiche.

Rohde beschrieb die ständige Erwartungshaltung, dass Musiker zu jedem Thema klar Position beziehen müssten, als ermüdend. Er hinterfragte, ob Künstler stets eine eindeutige Meinung vertreten sollten – besonders dann, wenn ihnen das nötige Fachwissen fehle. Der Druck, sich zu politischen Fragen äußern zu müssen, empfinde er oft als überfordernd.

Die Aussagen von Von Wegen Lisbeth spiegeln die Spannung zwischen Kunst und Aktivismus in der heutigen Musikszene wider. Rohdes Worte deuten darauf hin, dass sich die Band vorerst auf ihre Musik konzentrieren wird, statt sich in politische Diskussionen einzumischen. Ihre Haltung steht exemplarisch für eine größere Debatte über die Rolle von Musikern im öffentlichen Diskurs.