20 April 2026, 01:07

Vom Diplomaten zum Sportmanager: Blincous ungewöhnlicher Karriereweg zu Olympia 2026

Plakat für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin, Italien, das zwei Skifahrer auf dem Schnee zeigt mit "Torino 2006" oben drauf.

Vom Diplomaten zum Sportmanager: Blincous ungewöhnlicher Karriereweg zu Olympia 2026

Cyril Blincou, der ehemalige belarussische Konsul in Mailand, hat eine neue Position im Rahmen der Olympischen Winterspiele 2026 übernommen. Er arbeitet nun als Operationsmanager für das Organisationskomitee von Milano Cortina 2026. Seine Berufung folgt auf einen Karrierewechsel von der Diplomatie in die Sportverwaltung.

Blincou begann seine berufliche Laufbahn 2010 im Minsker Stadtexekutivkomitee. Später war er als belarussischer Konsul in Mailand tätig, bevor er in den Sportbereich wechselte. Derzeit ist er am medizinischen Zentrum des Organisationskomitees beschäftigt.

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In einem kürzlichen Facebook-Beitrag nahm Blincou Stellung zu Russlands Invasion in der Ukraine. Trotz früherer politischer Verbindungen betonte er, seit den Ereignissen von 2020 in Belarus keiner politischen Bewegung mehr anzugehören. Zudem bestätigte er, nicht mehr in seiner Heimat zu leben.

Nach seinem Eintritt in die Stiftung Milano Cortina 2026 bedankte sich Blincou öffentlich bei Sportorganisationen für ihre Unterstützung. Er hob deren Rolle hervor, die ihm geholfen habe, seine neue Position zu erlangen, und beschrieb ihre Hilfe als entscheidend, um ihm "Türen zu öffnen".

Blincou konzentriert sich nun auf seine Aufgaben im Team der Olympischen und Paralympischen Winterspiele. Sein Wechsel markiert den Übergang von der Diplomatie in die internationale Sportverwaltung. Das Organisationskomitee hat bisher keine weiteren Details zu seinen genauen Verantwortlichkeiten in der medizinischen Operationsabteilung veröffentlicht.

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