Volkswagen startet mit günstigen Autos in Indien und China durch
Volkswagen will mit einer neuen Strategie unter Führung von Konzernchef Matthias Müller in den Markt für günstige Autos einsteigen. Das Unternehmen plant, erschwingliche Modelle in Indien und China auf den Markt zu bringen, um verlorene Marktanteile zurückzugewinnen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei Skoda zu – vor allem für den indischen Markt.
Ab 2019 will Volkswagen in China preiswerte Fahrzeuge anbieten. Zwei Geländewagen, die zwischen 8.000 und 10.000 Euro kosten sollen, werden in Zusammenarbeit mit dem Partner FAW entwickelt. Für Indien ist ein Auto für etwa 5.000 Euro geplant, wobei Skoda jährlich zwischen 400.000 und 500.000 Einheiten produzieren soll.
Frühere Versuche, günstige Autos zu bauen, scheiterten an zu komplexen technischen Anforderungen. Diesmal setzt das Unternehmen auf eine vereinfachte, bereits bestehende Plattform, um die Kosten zu senken. Erste Gespräche mit Zulieferern haben bereits begonnen; die endgültigen Entscheidungen werden auf Basis laufender Analysen in Kürze fallen.
Der Vorstoß markiert einen erneuten Versuch Volkswagens, im Niedrigpreissegment Fuß zu fassen – nach früheren Rückschlägen mit Partnerschaften wie denen mit Suzuki und Tata. Die neuen Budgetmodelle zielen auf kostensensible Märkte wie Indien und China ab. Skodas Produktionskapazitäten sollen den Markteintritt in Indien unterstützen. Volkswagen hofft, mit diesem Ansatz seine Position in den hochvolumigen, preissensiblen Segmenten zu festigen.






