Vilnius wird zur "Stadt der Barmherzigkeit" – Papst ruft zu mehr Nächstenliebe auf
Hannah BöhmVilnius wird zur "Stadt der Barmherzigkeit" – Papst ruft zu mehr Nächstenliebe auf
In Vilnius, Litauen, fand kürzlich der Weltapostolische Kongress zur Barmherzigkeit statt. Die Stadt gilt seit langem als zentraler Ort der Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit und war Schauplatz historischer Ereignisse wie der Entstehung des ersten Bildes des barmherzigen Jesus im Jahr 1934. Der Kongress stand unter dem Motto 'Eine Stadt der Barmherzigkeit aufbauen' und betonte die tiefe Verbindung Vilnius‘ zu dieser spirituellen Tradition. Hier hatte die Heilige Faustyna Kowalska einst Offenbarungen empfangen, die mit der Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit verbunden sind.
Papst Leo XIV. richtete in seiner Botschaft einen Appell an die Teilnehmer, in einer von Krisen geprägten Welt Barmherzigkeit zu zeigen. Er bezeichnete Barmherzigkeit als eine Kraft, die Leben und Gesellschaften verändern könne. Zudem forderte er die Anwesenden auf, auf Gottes Erbarmen zu vertrauen und aktiv an einer offeneren Gesellschaft mitzuwirken.
Erzbischof Gintaras Grušas von Vilnius beschrieb die Vision einer 'Stadt der Barmherzigkeit' als einen Ort, an dem Vergebung Hass überwindet und die Schwachen Schutz finden. Der Kongress unterstrich die Bedeutung von Barmherzigkeit als grundlegenden Wert für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Teilnehmer wurden ermutigt, diese Botschaft in ihrem Alltag umzusetzen und so einen Beitrag zu einer gerechteren und mitfühlenderen Welt zu leisten.
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