Wolfsburg vor Nordderby: 1:8 "Das können wir nicht mehr ändern" - VfL Wolfsburg kämpft nach 1:8-Debakel gegen Bayern um die Wende
VfL Wolfsburg will sich von desastösem Jahresstart 2024 erholen
Nach einem enttäuschenden Beginn ins neue Jahr, darunter eine 1:8-Niederlage gegen den FC Bayern, sucht der VfL Wolfsburg nach der Wende. In nur zwei Spielen kassierte die Mannschaft zwölf Tore – vier davon durch Eigentreffer. Nun bereitet sich das Team auf das Mittwochsspiel gegen den FC St. Pauli vor und hofft gleichzeitig auf Verstärkungen, um den angeschlagenen Kader zu stabilisieren.
Das neue Jahr brachte Wolfsburg bisher wenig Grund zur Freude. Die deutliche Niederlage gegen den FC Bayern offenbarte eklatante Defensivschwächen, verschärft durch vier Eigentreffer in den letzten beiden Partien. Trainer Daniel Bauer blickt nun konzentriert auf die anstehende Begegnung und will die herbe Schlappe schnell hinter sich lassen.
Personell gibt es Entwarnung: Mohammed Amoura kehrt nach seinem Einsatz beim Afrika-Cup zurück und steht für das Spiel gegen St. Pauli zur Verfügung. Doch die Pläne des Vereins gehen weiter. Wolfsburg verhandelt mit dem norwegischen Innenverteidiger Kristoffer Ajer von Brentford sowie mit dem japanischen Stürmer Kento Shiogai von NEC Nijmegen, um sowohl Abwehr als auch Angriff zu verstärken. Langfristig hat der Club bereits vorgebeugt: Der 22-jährige brasilianische Verteidiger Cleiton Santana dos Santos wechselt 2026 von Flamengo zu Wolfsburg und erhält einen Vertrag bis Juni 2030. Während diese Verpflichtung auf die Zukunft abzielt, steht zunächst die Lösung akuter Probleme im Fokus.
Der Druck auf Wolfsburg wächst, die Trendwende einzuleiten – beginnend mit dem Spiel am Mittwoch gegen St. Pauli. Mit anstehenden Neuzugängen und Amouras Rückkehr will das Team seine offensichtlichen Schwächen beheben. Ein gestärkter Kader könnte helfen, sich aus der aktuellen Krise zu befreien.
