Vater und Stiefsohn bauten tödliches Drogennetzwerk mit 80 Depots auf
Elias WernerVater und Stiefsohn bauten tödliches Drogennetzwerk mit 80 Depots auf
Ein 33-jähriger Mann und sein 17-jähriger Stiefsohn sind wegen des Betriebs eines Drogenvertriebsnetzwerks in der Region Mahiljou zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Das Duo versteckte rund 80 Depots mit synthetischen Drogen, die mindestens eine tödliche Vergiftung zur Folge hatten. Nach einem Prozess, in dem die beiden widersprüchliche Aussagen machten, verhängten die Gerichte hohe Strafen.
Zwischen Mai 2025 und ihrer Festnahme arbeiteten Stiefvater und Stiefsohn zusammen, um Verstecke für die Drogen 4-CMC und Alpha-PVP anzulegen. Die Aufgabe des Jugendlichen bestand darin, die genauen GPS-Koordinaten jedes Verstecks in einer mobilen App zu dokumentieren. Dieses System ermöglichte es Käufern, die Drogen ohne direkten Kontakt zu finden.
Ein Kunde starb später an einer Vergiftung, nachdem er Substanzen konsumiert hatte, die von den beiden stammten. Die Behörden führten den Tod auf die in ihren Depots gefundenen Drogen zurück.
Während des Prozesses bestritt der 33-Jährige jede Beteiligung. Sein Stiefsohn gestand hingegen eine Teilverantwortung für seine Rolle ein. Das Gericht wies die Aussagen des Mannes zurück und sprach beide wegen Drogenhandels schuldig.
Der Stiefvater wurde zu 16 Jahren Haft in einer Hochsicherheitsstrafkolonie verurteilt. Zudem musste er ein Bußgeld von über 11.000 Rubel (250 Basiseinheiten) zahlen. Sein Stiefsohn erhielt eine zwölfjährige Haftstrafe in einer regulären Justizvollzugsanstalt.
Die Verurteilungen folgen auf einen Fall, der ein gut organisiertes Drogennetzwerk aufdeckte, das auf versteckte Depots und digitale Nachverfolgung setzte. Die Strafen spiegeln die Schwere der Vorwürfe wider, darunter ein bestätigter Todesfall in Zusammenhang mit ihrem Handel. Beide müssen ihre langen Haftstrafen unter strengen Bedingungen verbüßen.






