30 May 2026, 10:33

USA fordern Grönland als neues Territorium – Droht ein Machtkampf in der Arktis?

Trump schließt Militärübernahme von Grönland nicht aus

USA fordern Grönland als neues Territorium – Droht ein Machtkampf in der Arktis?

Stephen Miller, der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater der USA, hat öffentlich erklärt, dass Grönland Teil der Vereinigten Staaten werden solle. Seine Äußerungen folgen einem Beitrag seiner Frau Katie Miller in den sozialen Medien, in dem das arktische Territorium mit einer amerikanischen Flagge überzogen zu sehen war. Die Aussage hat die Debatte über die US-amerikanischen Ambitionen in der Region neu entfacht.

Der Vorstoß für eine Eingliederung Grönlands begann, nachdem Katie Miller auf X (ehemals Twitter) eine Karte geteilt hatte, auf der die Insel mit der Sternenbanner-Flagge überzogen war. Kurz darauf begann Donald Trump, sich für eine US-Kontrolle über das Gebiet einzusetzen. Miller unterstrich diese Haltung später und argumentierte, dass Grönlands strategische Lage für das Sicherheitskonzept und die Arktisverteidigung der USA von entscheidender Bedeutung sei.

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Miller ging noch einen Schritt weiter und behauptete, dass die USA, um die NATO zu schützen und ihre globalen Interessen zu wahren, die Jurisdiktion über Grönland benötigten. Zudem lehnte er die Möglichkeit einer militärischen Übernahme nicht ab, falls erforderlich. Seine provokanteste Aussage traf er mit den Worten: „Wir sind eine Supermacht, und unter Präsident Trump werden wir uns auch wie eine verhalten.“

Durch Millers Erklärungen ist die Haltung der US-Regierung zu Grönland nun öffentlich bekannt. Seine Weigerung, militärische Maßnahmen auszuschließen, deutet auf einen aggressiveren Kurs in der Arktispolitik hin. Die Äußerungen stehen im Einklang mit den umfassenderen Bestrebungen, den amerikanischen Einfluss in strategisch wichtigen Regionen auszubauen.

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