US-Senatoren werfen SSA-Beamten gezielte Manipulation von Migrantendaten vor
Elias WernerUS-Senatoren werfen SSA-Beamten gezielte Manipulation von Migrantendaten vor
Zwei US-Senatoren, Elizabeth Warren und Richard Blumenthal, haben schwere Vorwürfe gegen ein Team der Social Security Administration (SSA) erhoben. Sie werfen Beamten vor, einen Plan entwickelt zu haben, um undokumentierte Migranten gezielt zu benachteiligen, indem deren Sozialversicherungsdaten fälschlich als verstorben markiert werden sollten. Der Whistleblower Jeremiah Schofield behauptet, das sogenannte DOGE-Trio habe beabsichtigt, rund 2,7 Millionen lebende Personen in die Sterbedatei der SSA einzutragen. Zudem sei er angewiesen worden, eine Methode zu entwickeln, um diese Einträge im Numident-System der Behörde quasi „auszulöschen“.
Warren und Blumenthal bezeichneten den angeblichen Plan in ihren Schreiben als „illegalen Versuch“, die Einwanderungspolitik des damaligen Präsidenten Donald Trump voranzutreiben. Sie forderten Aufklärung darüber, auf welche SSA-Datenbanken die DOGE-Beamten Zugriff hatten und welche Berechtigungen sie besaßen.
Die SSA bestreitet, den Plan tatsächlich umgesetzt zu haben. Dennoch deuten die Schreiben der Senatoren auf eine anhaltende Prüfung der Handlungen des DOGE-Teams hin. In den kommenden Wochen werden weitere Stellungnahmen der Behörde und der genannten Beamten erwartet. Die Vorwürfe könnten weitreichende Konsequenzen für die Einwanderungspolitik und den Umgang mit Sozialversicherungsdaten in den USA haben.
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